Passungs- und Marktwertparadigma

Um zu begründen, warum wer mit wem eine Partnerschaft eingeht, gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Erklärungsmuster:

Passungsparadigma
Puzzle

Nach dem Passungsparadigma suchen sich die Menschen einen Partner, der nach gewissen Kriterien genau zu ihnen „passt“. So wie ein Schlüssel ins Schloss oder der sprichwörtliche Topf zum Deckel. Dieses „Passen“ ist vollkommen homogen über die Menschheit verteilt. Niemand passt zu mehr oder weniger potentiellen Partnern als der Durchschnitt. Schönheit liegt im Auge des Betrachters, und dabei gibt es keine statistischen Häufungen. „Passen“ kann man nicht erlernen. Der Falsche kann nichts richtig und der Richtige nichts falsch machen. In der Extremform dieser Lehre gibt es für jeden Menschen exakt ein passendes Gegenstück und alle anderen sind komplett ungeeignet. (Dieses Extrem ist in den USA besonders verbreitet. Der eine passende Partner wird als „the one“ bezeichnet. Von PUAs wird dieses Denken als „One-itis“ benannt und abgelehnt.)

Wer das Passungsparadigma vertritt, wird bei der Partnersuche als hauptsächliche Strategie das Kennenlernen möglichst vieler potentieller Partner anwenden. Denn je mehr Partner man kennenlernt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Richtige dabei ist. (sog. „numbers game“) Ferner wird er möglichst schnell herausfinden wollen, ob jemand zu ihm passt, um nicht wertvolle Zeit mit einem unpassenden Menschen zu verschwenden. Klassische Online-Partnerbörsen sind typische Vertreter des Passungsparadigmas. Sie tun (per se) nichts zur Attraktivitätssteigerung ihrer Nutzer, sondern konzentrieren sich ganz auf das Ermöglichen von möglichst vielen Kontakten und unterstützen das Herausfiltern unpassender Partner mit einem (dubiosen) Matching-Algorithmus.

Marktwertparadigma
Podium

Nach dem Marktwertparadigma sind die Vorlieben für bestimmte Partnereigenschaften nicht gleichverteilt. D.h., es gibt Menschen, die in Paarungsangelegenheiten sehr stark nachgefragt werden und andere, die bei der Partnerwahl sehr lange nach einem passenden Gegenstück suchen müssen oder gar in Liebesdingen komplett außen vor bleiben. Ersteren wird ein hoher, letzteren wird ein niedriger Marktwert zugeschrieben. In der Extremform dieser Lehre gibt es so etwas wie individuelle Partnervorlieben überhaupt nicht. Alle Menschen wollen exakt das Gleiche und unterscheiden sich nur darin, wie erfolgreich sie dabei sind, das zu erlangen. Es gibt demnach auch keine zwei Menschen, die sich wechselseitig nicht wollen. Denn bei gleichem Marktwert würden beide wollen, und bei ungleichem Marktwert würde der minderwertige den höherwertigen Partner besonders intensiv begehren.

Wer das Marktwertparadigma vertritt, wird bei der Partnersuche vor allem darauf setzen, an sich selbst zu arbeiten um den eigenen Marktwert zu erhöhen. Wenn die eigene Attraktivität ein ausreichendes Niveau erreicht hat, wird sich auch ein Partner des selben Attraktivitätsniveaus einfinden. Typische Vertreter dieser Lehre sind die Red-Pill-Anhänger (und in etwas weniger radikaler Form die PUAs*). Die Dating-App Tinder berechnet Partnervorschläge nicht nach Kompatibilität, sondern nach Attraktivität – dem sogenannten Elo-Score – und vertritt damit ebenfalls das Marktwertparadigma.

Welche Seite hat recht?

Um eine valide Entscheidung zu treffen, wird man das Konzept des Marktwerts operationalisieren müssen und dieses dann empirisch auf seine Vorhersagekraft hin überprüfen müssen. (Dazu mehr in einem zukünftigen Beitrag.)

Wissenschaftliche Belege für beide Seiten wurden bereits im Post Assortative Paarung vorgestellt. Es genügt also, wenn ich die Aussagen anhand von Alltagsbeispielen plausibilisiere.

Ein radikales Passungsparadigma kann nicht stimmen, denn z.B. sind übergewichtige Frauen und schüchterne Männer zweifellos unterdurchschnittlich attraktiv. Aber auch ein radikales Marktwertparadigma kann nicht zutreffen, denn wie man leicht durch eine kleine Umfrage im Bekanntenkreis feststellt, gibt es durchaus interindividuelle Unterschiede bei der Attraktivitäts-Bewertung von Frauen. „Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.“, wie der Volksmund sagt.

Die Wahrheit muss also irgendwo in der Mitte liegen. Mathematisch kann man dieses „in der Mitte“ mit einem Ungleichheitsmaß, z.B. dem Gini-Koeffizienten beschreiben. Genau genommen benötigt man zwei Koeffizienten:

  1. Der „Attraktivitäts-Ungleichheits-Koeffizient“ (kurz AUK) beschreibt, wie ungleich die Attraktivität (im Sinne eines Durchschnitts aller Bewertungen) über die Menschheit verteilt ist. Ein AUK von 0 liegt vor, wenn fast alle Menschen grotten-hässlich sind und nur eine(r) mit makelloser Schönheit gesegnet wurde. Ein AUK von 1 liegt vor, wenn im Mittel alle Menschen gleich attraktiv sind, und individuelle Präferenzen keine statistischen Häufungspunkte besitzen.
  2. Der „Bewertungs-Ungleichheits-Koeffizient“ (kurz BUK) gibt an, wie sehr sich die Attraktivitäts-Bewertungen für eine konkrete Person im Mittel unterscheiden. Ein BUK von 0 liegt vor, wenn es für jeden Menschen genau einen passenden Partner gibt, der ihm dann maximal attraktiv erscheint und alle anderen für ihn komplett unattraktiv sind. Ein BUK von 1 liegt vor, wenn alle Menschen sich in ihrer Attraktivitäts-Bewertung komplett einig sind. Wenn es keinen einzigen Menschen gibt, der über eine „8“ sagt, ‚für mich ist das nur eine „7.9“‚.

Das Passungsparadigma gilt demnach, wenn AUK≈0 und BUK≈1. Das Marktwertparadigma gilt, wenn AUK≫0 und BUK≪1.**

Jetzt wäre es natürlich äußerst wünschenswert, wenn es eine wissenschaftliche Studie gäbe, die auf Grundlage einer umfangreichen Datenerhebung die beiden Koeffizienten berechnet. Ich habe da leider nichts dahingehendes gefunden.
Mein einziges Fundstück ist ein anonymer Blogpost. Demnach liegt der AUK (von Männern(?)), operationalisiert über Tinder-Likes, bei 0.58.*** Damit sind die Attraktivitätsunterschiede bei Männern größer als die Einkommensunterschiede in 95% aller Staaten. Was deutlich für das Marktwertparadigma spricht.

Subjektives Empfinden
Vielleicht mag jetzt jemand einwenden, dass er niemals eine Frau nur deshalb begehrt hat, weil sie mit ihm die selbe Attraktivitätsklasse teilt und dass so etwas Erbärmliches kein erstrebenswertes Ziel sei. Dem möchte ich entgegnen, dass es mir hier nicht um den subjektiven Eindruck des Begehrenden, sondern um den wissenschaftlichen Blick von außen auf den Sachverhalt geht. Die subjektiven Empfindungen würde ich in folgende zwei Klassen des Begehrens einteilen:

  • „sie ist die heißeste Frau der Welt, und ich will sie unbedingt haben, weil sie so heiß ist“
  • „wir sind wie für einander gemacht, zwischen uns gibt es eine tiefe Seelenverwandschaft“

Der erste Fall klingt eher nach Marktwertparadigma, der zweite eher nach Passungsparadigma. Und über die objektive Realität sagen beide nichts aus.

Nützlichkeit der beiden Paradigmen
Häufig hört man das Argument, es sei abträglich für den Partnererfolg, an das Marktwertparadigma zu glauben. Ich halte nichts davon, sein Weltbild nach Nützlichkeitserwägungen zu formen. Ich kann z.B. auch dem Gedanken, es sei nützlich, an Gott zu glauben, nicht viel abgewinnen. Man kann doch die Realität nicht verleugnen, nur weil man sich einen Vorteil davon verspricht. Ich verstehe schon rein praktisch nicht, wie das funktionieren soll.

Die meisten Nützlichkeits-Argumente gegen das Marktwertparadigma laufen in etwa so: Es zerstört dein Selbstbewusstsein, weil du dann siehst, dass andere attraktiver sind als du, und es macht needy, weil du dann merkst, dass du nur Frauen bis zu einer gewissen Attraktivitätsgrenze haben kannst. Dem möchte ich entgegen halten, dass das Passungsparadigma zur Untätigkeit verleitet, was in vielen Fällen noch schädlicher ist. Das typische AB-Argument dazu läuft in etwa so:

Zum Glück gibt es nicht nur eine Sorte von Frau. Ich warte einfach auf eine, die auf verschrobene Einzelgänger ohne Eier in der Hose steht. Das ist viel besser, als zu versuchen, jemand zu sein, der ich nicht bin.

Meiner Meinung nach bringt es auf Dauer nichts, die Realität zu verleugnen. Nicht fürs Selbstbewusstsein, nicht für den Frauenerfolg, nicht für sonst irgendwas. Man sollte vielmehr lernen, die Realität, so wie sie nun mal ist, zu akzeptieren – ohne jedoch dabei in resignative Untätigkeit zu verfallen. Sondern vielmehr eine Jetzt-erst-recht-Einstellung entwickeln, eine Strategie erarbeiten, sich bewusst machen, dass es andere mit viel größeren Defiziten schon geschafft haben und dass ein geringer Partnermarktwert noch lange keinen geringen Wert als Mensch bedeutet.

* PUAs vertreten z.B. häufig die Meinung, dass die oft zu beobachtenden Paarungen zwischen LSE-Frauen und Beta-Männern auf dem Passungsparadima beruhen:

mehrvomleben: Beta-Männer ziehen LSE-Frauen an, Alpha-Männer ziehen HSE-Frauen an. [Link]

TheLemonSong: Warum sind es also immer wieder die LSE HD Frauen, die mich so faszinieren?
Aldous: Weil LSE LSE anzieht. [Link]

Wenn du […] in einer Beziehung mit einem problematischen Typus lebst, beginnt die Arbeit nicht bei deiner Partnerin, sondern bei dir selbst. Denn LSE zieht LSE an, und aller Wahrscheinlichkeit nach hast du deshalb selbst ein Problem! Viele LSE-Frauen […] meiden Alphas in erotischen Belangen.

[LdS, S.98]

Genauso gibt es aber auch Interpretationen des Phänomens im Rahmen des Marktwertparadigmas:

Bedenke immer, dass nur LD-Frauen Manipulationen auf extreme Weise und über einen langen Zeitraum hinweg betreiben. Psychisch gesunde Frauen werden dich nach gelungener Betaisierung einfach aufs Abstellgleis schieben und sich nach einem besseren Mann umsehen.

[LdS, S. 183]

** Die Zeichen ≫ und ≪ sind hier als signifikant größer bzw. kleiner zu lesen. Z.B. hätte man bei einem AUK=0.3 und BUK=0.7 bereits ein gutes Argument für das Marktwertparadigma.
*** Die 80/20-Regel ist gleichbedeutend mit einem Gini-Koeffizienten von 0.6. Somit haben wir hier einen empirischen Nachweis dieser Regel.


Weblinks:
Wie funktioniert „Anziehung“?, AB-Treff

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Per Mertesacker

Per Mertesacker hat im Spiegel ein Interview gegeben, das auch im Zusammenhang mit diesem Blog interessant ist. Interessant, weil es nicht ganz so einfach in das übliche Schema passt, dass ich hier schon beschrieben habe. Es geht um das Thema „Gefühle Zeigen“ bei Männern. Er beschreibt die psychischen Probleme, die er während seiner Zeit als Profisportler hatte.

Die ersten Reaktionen darauf sind wenig überraschend. Im Wesentlichen der übliche Jammer-Vorwurf, den Männer immer hören, wenn sie sachlich von ihren Problemen berichten. RTL titelt „Mertesacker jammert über Druck“, im Sky-Interview wird seine Qualifikation als Nachwuchstrainer in Frage gestellt.

Doch dann dreht sich der Wind. SJWs kommen aus der Deckung und springen Mertesacker bei:

Auch typisch 🙂

Und auch RTL hat seine Meinung an den Zeitgeist adjustiert:

Wie kann das sein? Der weiße, heterosexuelle Mann ist doch eigentlich der Todfeind dieser Leute. In vergleichbaren Situationen vermelden die, dass sie in seinen Tränen gebadet haben. Ich vermute, dass wenn es darum geht, dass Ultraprivilegierte sich ihre Spitzenposition erjammern statt erarbeiten, die Vorteile eines Jobs haben wollen, ohne die Nachteile in Kauf zu nehmen, Verantwortung für die selbst getroffenen Entscheidung ablehnen und es Menschen mit entgegengesetzter Meinung gibt, die man dafür attackieren kann, dass das dann die üblichen Aktivismus-Reflexe triggert, selbst wenn es sich hier um einen WHM handelt. Über Scheidungsväter, die an den Unterhaltszahlungen an die Ex-Frau zerbrechen, habe ich jedenfalls schon länger nichts mehr im Spiegel gelesen. Und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die es nicht so viel leichter haben als der Fußball-Millionär.

Meine Meinung zum Mertesacker-Interview:

Das Interview ist grundsätzlich in Ordnung. Er hat sachlich beschrieben, wie er sich gefühlt hat, und warum er sich so verhalten hat. Dagegen ist nichts einzuwenden und das mindert auch nicht seine Qualifikation zum Trainer. Genauso verständlich ist es, dass andere auf das Bekenntnis zu seinen selbst verursachten Qualen irritiert reagieren. Und ebenfalls verständlich ist es, wenn einfache Menschen etwas ungehalten auf die Klagen eines Mannes, der unter anderem durch ihre GEZ-Gebühren zu großem Reichtum gekommen ist, reagieren. Des weiteren sind Leute, die nicht 100% meiner Meinung sind keine empathielosen Unmenschen, die sich löschen sollen und denen man mit Brandanschlägen droht.

Weniger Verständnis habe ich dafür, wenn sich jemand darüber beklagt, dass er die Konsequenzen seiner eigenen Entscheidung tragen muss

Irgendwann realisierst du, dass es null mehr um Spass geht, sondern dass du abliefern musst, ohne Wenn und Aber.

Ja wer hätte das denken können, dass Spitzensportler bezahlt werden, um Leistung zu erbringen, und nicht um Spaß zu haben? Das ist aber auch gemein! Genauso gemein ist es übrigens, dass katholische Priester nicht heiraten dürfen und das Prostituierte mit hässlichen Männern schlafen müssen. Das konnte keiner vorher ahnen, da brauchen wir dringend einen Aktivismus, der etwas dagegen tut!!!11!

Auch kein Verständnis habe ich, wenn man sich gegen jegliche Kritik verwehrt.

Matthäus und Co. tun einiges dafür [dass die Welt sich nicht ändert], auch die „Bild“-Zeitung, die zum Beispiel an diesem Wochenende über die Spieler des Hamburger SV nach dem 0:6 bei Bayern München schreibt: „7 Mal die 6 für die HSV-Luschen“.

[Link]

Ja was hätten sie den schreiben sollen? „Piep piep piep, wir haben euch trotzdem lieb!“ vielleicht? Und wo soll das hinführen, wenn wir das auf andere Gebiete ausdehnen? Wenn ich mir ansehe, was Polikiker alles an Kritik einstecken müssen, kann ich mir gut vorstellen, dass da der eine oder andere mit Durchfall und Erbrechen reagiert. Auch linke Formate, wie z.B. die Heute Show, ziehen manchmal ganz schön vom Leder. Das ist für die Betroffenen nicht schön. Aber die Lösung kann doch nicht sein, dass wir Politiker und Sportler nicht mehr kritisieren dürfen. Die Lösung kann doch nur sein, dass die Betroffenen selbst entscheiden, ob sie diesem Druck gewachsen sind, und ggf. einen Job wählen, in dem sie nicht so in der Öffentlichkeit stehen.

Mitleid habe ich mit Mertesacker nicht, hat er glaube ich auch nicht verlangt. Ich freue mich für jeden, der sich zu jahrelangem Erbrechen und Durchfall entscheidet, wenn er damit glücklich wird. Er ist für mich kein Held, aber auch kein Versager. Das folgende Zitat beschreibt es ganz gut:


Weblinks:
„Am liebsten sitze ich auf der Bank, noch lieber auf der Tribüne“, Spiegel
Schauen Sie in den Spiegel, Herr Matthäus, Spiegel
Wer Mertesacker kritisiert, hat nichts verstanden, Yahoo
Matthäus hat einen Elfer verballert, Sport 1
Aufschrei nach Mertesacker-Interview – Nicht der Fußball, die Gesellschaft ist das Problem, RP Online

Loddar hat Recht, Rote Pille Blog
Und die Frage heißt “warum?”! | #Mertesacker, 91. Minute
Mertesacker-Geständnis: Profifußball hat aus der Tagödie Robert Enke noch immer nichts gelernt!, ruhrbarone

Männergefühle und Feminismus

Ich habe hier ja schon mehrfach darüber geschrieben, dass es für Männer nicht immer sinnvoll ist, Gefühle – inbesondere Schwäche und Verletzlichkeit – zu zeigen. Vielleicht schreckt dich das etwas ab und du fühlst dich geneigt, statt der PUA-Bewegung dem Feminismus dein Vertrauen zu schenken. Möglicherweise fühlst du dich durch folgenden feministischen Aussagen dazu ermutigt, dem feministischen Lager dein Herz auszuschütten:

Rather than admitting faults or embracing vulnerability, men are told to “man up” or “stop being a p*ssy” in order to protect their precious masculinity. Feminism turns that idea of avoiding reflectiveness on its head. [Link]

[Feminism] allows you to feel however you want to damn well feel. Crying doesn’t make you less of a man. Feminism helps because it shows that even at your weakest moment, you are not a failure of a man for expressing how you feel. [Link]

I’m really genuinely disturbed by this idea that men can’t cry and that they can’t express themselves and talk about how they actually feel. I think that’s the saddest thing in the world. It’s what makes you human.

Emma Watson

Doch sei gewarnt! Feministinnen sind keine ehrlichen Menschen! Niemand hasst weinende Männer mehr als Feministinnen!

Denn wenn sie wirklich dafür wären, dass mehr Männer Gefühle zeigen, dann würden sie nicht genau das als Basis für ihren Spott benutzen:

I bathe in male tears

Nobody cares about your fragile masculinity

In einem „Nobody cares about your fragile masculinity“-T-Shirt für das Zeigen männlicher Verletzlichkeit zu werben ist in etwa so sinnvoll, wie in einem „Nobody cares about your raped body“-T-Shirt vergewaltigten Frauen zu helfen.

Sehr aufschlussreich in diesem Zusammenhang ist auch das folgende Zitat:

Jetzt kommt ihr, frisch aus der Badewanne des Patriarchats, gecremt und gepudert, und wollt auch endlich mal traurig sein dürfen. Das ist toll. Alle sollen so viel fühlen, wie sie nur können. Aber. Ist euch aufgefallen, dass ihr die einzigen seid, die ihre großen und kleinen Traurigkeiten ungefiltert und unendlich oft in die Feministeria ballern? Wieso seid ihr der Ansicht, einen Raum wie den queer/feministischen Netzkosmos mit euren Whiteboyproblems beschäftigen zu müssen? Habt ihr mal darüber nachgedacht, dass ihr mit euren vielen Tränen Ressourcen fresst, die andere sowieso schon weniger zur Verfügung haben als ihr, weil sie nicht mit dem goldenen Panzer des weißen Dudes gerüstet sind? Wieso paradiert ihr euer Privileg in unsere Gesichter? Wie ihr diese Widersprüche löst, ist nicht mein Problem. Es ist eure Pflicht, um mal einen eher archaischen Begriff zu benutzen.

Alles Evolution

Letztlich sind sich diverse Gruppierungen relativ einig darin, ob sie Männergefühle sehen wollen. Sie unterscheiden sich nur in ihren Begründungen:

  • Traditionalist: Männer weinen nicht, weil das einfach unmännlich ist.
  • PUA: Männer weinen nicht, weil das beim Aufbau und Erhalt von glücklichen Beziehungen strategische Nachteile bringt.
  • Feminist: Männer weinen nicht, weil sie aufgrund ihrer ganzen Privilegien überhaupt kein Recht haben, traurig zu sein.

Du darfst also lediglich entscheiden, warum du nicht weinen wirst. Für mich ist da die PUA-Begründung der einzige akzeptable Ansatz.


Weblinks:
FeministInnen pro Männnergefühle:

FeministInnen kontra Männnergefühle:

  • Cem Özdemir, einer der beiden Vorsitzenden der feministischen Partei „Die Grünen“, äußert sich wie folgt in der taz:

    Diese Weinerlichkeit von Männern, die ein Problem mit starken Frauen haben, geht mir auf den Zeiger. […] Wie gesagt: Weinerliche Männer nerven mich.

  • Der Feminist Thomas Meinecke kommentiert das Thema im Spiegel:

    Die ganz miesen Typen gründen Männergruppen und sagen: Wir wollen auch mehr öffentlich weinen dürfen. Damit betreiben sie eine feindliche Übernahme des Feminismus und killen das Anliegen der Frauen.

    (via)

  • Das Ministerium für feministischen Opferkult alias „No Hate Speech DE“ hat Männern, die über ihre Probleme sprechen möchten, folgendes zu sagen:

    (via)

  • In einer Replik auf Jens Jessens Artikel „Der bedrohte Mann“ titelt die taz „Ganz großes Gejammer“. Wenn man als Feministin Männer zu Gefühlsausbrüchen motivieren möchte, wäre es ja vielleicht ganz sinnvoll, seine männlichen Gegner nicht immer als weinerliche Heulsusen zu bezeichnen, sondern vielleicht auch mal als gefühlskalten Klotz. Und doch bringen sie jedes mal wieder das Bild vom verweichlichten Mann. Lucas Schoppe schreibt dazu:

    Natürlich greifen Stokowski und Hecht, wie viele andere, auf ein reaktionäres Männerbild zurück. Was ein richtiger Mann ist, der jammert und flennt nicht, der hat und bietet jederzeit Halt, und dessen Ehre heißt Treue. Dass ein Mann – und sei es noch so verstiegen und unstrukturiert – über eigene Verunsicherungen, vielleicht gar über Leiderfahrungen schreibt, erregt hier immer wieder einen Widerwillen, der urtümlich, instinktiv und unreflektiert wirkt. Der Kern dieser feministischen Kritik an Jessen ist, dass der Autor eben kein richtiger Mann sei.

 

Auch Männer unter den Opfern, Spiegel
Kann Spuren von Gift enthalten, Zeit
Die Schmerzensmänner, Zeit

Make Men Cry More!, ABitOfBritt
„In Männer-Tränen baden“, ironische Männerfeindlichkeit und „Agree and Amplify“ – Male Tears, Alles Evolution
Jungs, bitte nicht den Feminismus mit euren Gefühlen stören, Alles Evolution
Geschlechtsunterschiede bei Gefühlen, Alles Evolution
Süddeutsche Zeitung zu den Problemen der Männer: „Mimimi“, Genderama

Assortative Paarung

Assortative Paarung liegt vor, wenn Arten mit geschlechtlicher Fortpflanzung zur Begattung mit Individuen neigen, die ihnen in gewisser Hinsicht ähnlicher (positive assortative Paarung) oder unähnlicher (negative assortative Paarung oder disassortative Paarung) sind, als dies bei einem rein zufälligem Paarungsverhalten der Fall wäre. Den Gegensatz, wenn Paarungswahrscheinlichkeit und Ähnlichkeit unkorreliert sind, bezeichnet man als Panmixie.

Assortative Paarung steht nicht im Widerspruch zu geschlechtsspezifisch asymmetrischer Paarung. Selbst wenn Männer regelmäßig einen Meter größer als ihre Partnerinnen wären, läge assortative Paarung vor, wenn die 1,60-Frauen sich für 2,60-Männer, die 1,70-Frauen sich für 2,70-Männer, usw., entscheiden.

Panmixie impliziert keine rein zufällige Paarung mit einem beliebigen Partner. Es können durchaus klare Partnerpräferenzen vorliegen. Nur müssen diese Präferenzen dann gleichmäßig über die gesamte Population verteilt sein.

Beispiele

  • Positive assortative Paarung:
    • Einkommen [Buss]
    • Alter [Buss]
    • Sprache [Buss]
    • Religion [Buss]
    • Etnischer Hintergrund [Buss]
    • Sozio-ökonomischer Status [Buss]
    • Intelligenz [Yue-Pan]
    • Wohnort [Buss]
    • Genom [Guo]
    • Karitatives Engagement [Tognetti]
  • Negative assortative Paarung:
    • Geschlecht
      (Die meisten Menschen sind heterosexuell.)

      Negative assortative mating in human populations has never been reliably demonstrated, with the single exception of sex. [Buss]

    • Extraversion (geringer Effekt) [Watson]
    • Immunsystem (MHC-Moleküle) [Chaix]
  • Nicht-assortative Paarung (Panmixie):
    Bei Faktoren wie z.B.

    • Blutgruppe
    • Sternzeichen
    • Hausnummer (zum Zeitpunkt des Kennenlernens)

    würde ich sehr geringe bis keine assortative Paarung vermuten. Einen Beleg für einen Faktor mit Panmixie habe ich allerdings nicht gefunden.

Wie kommt es zu diesem Phänomen?
Folgende Ursachen sind denkbar:

  • Idiosynkratische Präferenzen
    Die meisten Individuen präferieren einen Partner, der ihnen selbst ähnlich ist.
  • Sytematische Präferenzen im Wettbewerb
    Die meisten Individuen haben ähnliche Präferenzen, während die Menge der Eigenschaften innerhalb der Population eine gewisse Streuung aufweist. Oder allgemeiner: die Nachfrage nach bestimmten Eigenschaften ist größer als das Angebot. In dieser Konstellation können nicht alle Präferenzen realisiert werden. Es entsteht ein Wettbewerb um die systematisch präferierten Eigenschaften, den diejenigen gewinnen, die selbst diese Eigenschaften aufweisen. Die Komplementärmenge der Verlierer hat somit ebenfalls ähniche Eigenschaften. Daraus ergibt sich die beobachtbare assortative Paarung.
  • Passive assortative Paarung / Propinquity
    Individuen mit den gleichen Eigenschaften besetzen das selbe Habitat und haben deshalb eine erhöhte Paarungswahrscheinlichkeit. (Beispielsweise paaren sich Akademiker eher untereinander, weil sie im Studium häufiger aufeinander treffen.)
  • Konvergenz
    Die Ähnlichkeit der Individuen ist zu Beginn der Beziehung noch nicht gegeben. Sie entwickelt sich im Laufe der Zeit durch wechselseitige Anpassung.

Wissenschaftliche Forschungsergebnisse
Zu der Entscheidung zwischen idiosynkratischen und systematischen Präferenzen schreibt [Burley]:

High-quality individuals should be more selective than low-quality ones, so that for any phenotypic gradient along which individuals can be ranked in terms of their quality/desirability as mates, high-quality individuals will pair assortatively. In a finite population this will leave lower quality individuals to mate among themselves, not because they prefer to mate assortatively, but because their own desirability precludes them access to better mates. The pattern that results from a type preference for high quality mates, expressed by both sexes, is indistinguishable from one resulting when each phenotype prefers itself. As a result, it is impossible to decifer the process responsible solely from observing a mating pattern.

Es ist also jedenfalls nicht von vornherein klar, was stimmt.

Die letzten beiden Sätze gelten allerdings nur, wenn man lediglich einen Faktor betrachtet. Bei mehreren Faktoren kann man beobachten, ob die Paarungswahscheinlichkeit in Abhängigkeit von den Faktoren additiv ist. Hat man z.B. zwei Faktoren A und B mit jeweils assortativer Paarung, so sollten sich bei idiosynkratischen Präferenzen viel-A-wenig-B-Individuen und wenig-A-viel-B-Individuen nur extrem selten paaren, da sie sich maximal unterscheiden. Bei systematischen Präferenzen hingegen würden die beiden sich mit durchschnittlicher Wahrscheinlichkeit paaren, ähnlich wie zwei mittel-A-mittel-B-Individuen, denn der Mangel-Faktor kann durch den Überschuss-Faktor ausgeglichen werden und es ergibt sich ein mittlerer Marktwert. Dieser Effekt wurde in einer Studie für den Nachweis, dass die Assortativität in den Gesichtszügen jedenfalls nicht ausschließlich auf systematischen Präferenzen beruht, genutzt. [Alvarez] Zur umgekehrten Aussage sagt diese Studie allerdings nichts.

Umgekehrt kann Assortativität auch nicht ausschließlich mit idiosynkratischen Präferenzen erklären. Dies folgt aus diversen Studien, die Attraktivitätsunterschiede in allen möglichen menschlichen Eigenschaften nachgewiesen haben. (Siehe z.B. hier.)
Denn wenn es keinen Wettbewerb gäbe und die assortative Paarung alleine auf idiosynkratischen Präferenzen beruhte, wären alle Menschen so attraktiv, wie das entsprechende Merkmal häufig ist. Übergewicht wäre in den USA besonders sexy. Und in manchen Regionen Afrikas wären die Menschen auf fast verhungerte Partner scharf. Tatsächlich gibt es jedoch eine umgekehrte Tendenz.

Weiter kann man die Partnerpräferenzen erfragen und mit den Eigenschaften der tatsächlichen Partner vergleichen. Bei Übereinstimmung liegen idiosynkratische Präferenzen, bei signifikanten Abweichungen systematische Präferenzen vor. In [Watson] wurden so religiöse und politische Einstellungen als eher idiosynkratische, Intelligenz und Persönlichkeit als eher systematische Präferenzen ermittelt.

Passive assortative Paarung / Propinquity wurde in vielen Studien Nachgewiesen, z.B.: [Nagoshi94], [Nagoshi87], [Reynolds], [Tambs]

Konvergenz als mögliche Ursache von assortativer Paarung wurde in [Watson] weitgehend verworfen. Lediglich das Persönlichkeitsmerkmal Offenheit west eine gewisse Konvergenz auf – mit negativem Vorzeichen. (D.h. die Partner unterscheiden sich in diesem Aspekt mit der Zeit immer mehr.)

Fazit: Assortative Paarung entsteht durch ein Zusammenspiel von idiosynkratischen und systematischen Präferenzen sowie passiver Assortation.

Assortative Paarung als Argument gegen Pickup
Wie wir oben gesehen haben, gilt: Wenn gleich und gleich sich zusammen tun, dann heißt das nicht zwingend, dass gleich und gleich sich attraktiv finden. Sondern manchmal auch nur, dass gleich und gleich auf der selben Resterampe landen. Assortative Paarung impliziert nicht, dass es kein Attraktivitätsgefälle gibt. Und es folgt nicht, dass man nichts zur Steigerung seiner Attraktivität tun kann.

Nichtsdestotrotz wird von Pick-up-Kritikern Assortative Paarung als Argument gegen Pick-up verwendet:

My grandfather was a great fisherman. He told me that the type of fish you catch depends on the kind of lure you use. Dating and mating are no different. The subset of assertive strategies, borrowed from the pick-up artist tackle-box, are indeed appealing to some women. They also apparently lead particularly to casual sex encounters (as they were designed to do). So, if that fits with your love-life goals, then such „assertive“ strategies may work for you. If you have other goals, then be mindful to stay away from that „lure“ when you see it in the water. That way you won’t get „hooked“ into something you’re not interested in.

[Psychology Today]

Ever since interviewing pickup artist Mystery in 2007, I’ve wondered about the kind of women who fall for his shtick. Is it insecurity, masochism … a fetish for fuzzy top hats? Pickup artist techniques work to pair up like-minds. […] Ladies who subscribe to negative stereotypes about their own gender will take a liking to aggressively dominant men. […] Sexist women are essentially choosing sexist men.

[Salon]

Nein, Pick-up funktioniert nicht weil es für jeden Honk irgendwo ein passendes Gegenstück gibt. Sondern weil es für diese PUA-Honks ganz besonders viele passende Gegenstücke gibt. Und das aus allen denkbaren Subkulturen. Ja, PUAs haben vermutlich mehr „sexistische“ – will heißen: nicht radikalfeministische – Freundinnen als Nicht-PUAs. Weil sie die Wahl haben. Kein psychisch gesunder Mann will eine Männerhasserin, der er jeden Tag seine Privilegien beichten muss. Aber prinzipiell funktioniert Pick-up bei Feministinnen genauso, wie bei normalen Frauen. Oh, und seltsamerweise können die ganzen feministischen ABs keine passende feministische Freundin finden. Warum das so ist, können die Vertreter des Assortative-Mating-Arguments freilich nicht erklären.


Literatur:
[Alvarez] Liliana Alvarez, 2004; Narcissism guides mate selection: Humans mate assortatively, as revealed by facial resemblance, following an algorithm of “self seeking like”, Evolutionary Psychology
[Burley] Nancy Burley, 1983; The meaning of assortative mating, Evolution and Human Behavior, Volume 4, Issue 4, Pages 191–203
[Buss] David M. Buss, 1985; Human Mate Selection
[Chaix] Chaix R, Cao C, Donnelly P. Is Mate Choice in Humans MHC-Dependent? Przeworski M, ed. PLoS Genetics. 2008;4(9)
[Guo] Guo G, Wang L, Liu H, Randall T. Genomic Assortative Mating in Marriages in the United States. DeAngelis MM, ed. PLoS ONE. 2014;9(11)
[Nagoshi87] Nagoshi, C. T., Johnson, R. C., & Ahern, F. M. (1987). Phenotypic assortative mating vs. social homogamy among Japanese and Chinese parents in the Hawaii Family Study of Cognition. Behavior Genetics, 17, 477–485.
[Nagoshi94] Nagoshi, C. T., & Johnson, R. C. (1994). Phenotypic assortment versus social homogamy for personality, education, attitudes, and language use. Personality and Individual Differences, 17, 755–761.
[Reynolds] Reynolds, C. A., Baker, L. A., & Pedersen, N. L. (2000). Multivariate models of mixed assortment: Phenotypic assortment and social homogamy for education and fluid ability. Behavior Genetics, 30, 455–476.
[Tambs] Tambs, K., Sundet, J. M., & Berg, K. (1993). Correlations between identical twins and their spouses suggest social homogamy for intelligence in Norway. Personality and Individual Differences, 14, 279–281.
[Tognetti] Tognetti, A.; Berticat, C.; Raymond, M.; Faurie, C. (2014-05-01). Assortative mating based on cooperativeness and generosity. Journal of Evolutionary Biology. 27 (5): 975–981.
Original Articles
[Watson] David Watson, Eva C. Klohnen, Alex Casillas, Ericka Nus Simms, Jeffrey Haig, 2004; Match Makers and Deal Breakers: Analyses of Assortative Mating in Newlywed Couples
[Yue-Pan] Yue-Pan, Ke-Sheng Wang. Spousal concordance in academic achievements and IQ. A principal component analysis. Open Journal of Psychiatry. 2011. 1. 14-19

Weblinks:
Wikipedia: Assortative Paarung, Assortative mating

Pressespiegel: Pick-up

02.11.2017, Wie aus «echten Kerlen» rechte Hetzer werden, WOZ
08.10.2017, „Ich kann euch alle haben.“ Maskulinitätsideologien und Rechtsnationalismus, Geschichte der Gegenwart
29.03.2017, Die deutsche Pick-Up-Szene ist eine Brutzelle für Rechtspopulisten, Broadly
12.03.2017, Fälle von Menschenersatznähe, taz
21.12.2016, Geraubte Küsse auf dem Campus, Frankfurter Allgemeine
24.11.2016, Tatort Hochschule, Jungle World
24.06.2016, Frauen statt Studium – Warum ein 23-Jähriger sein Geld als Flirtcoach verdient, ze.tt
20.06.2016, Sexist auf dem Campus darf angeprangert werden, Tagesspiegel
01.03.2016, Flirt oder Frauenverachtung? Studenten gegen Pick-up-Artists, noz
01.03.2016, Die Tricks der Pick-up-Artists, noz
24.02.2016, Hochschulgruppen knicken ein, taz
13.02.2016, AStA vs. Aufreißer, Uni Spiegel
09.02.2016, Befürworter von Vergewaltigungen – Pick-Up Artist Valizadeh versteckt sich bei Mama, Berliner Zeitung
05.02.2016, Mädchen, beeinflussen Pick-Up-Artists euer Verhalten?, jetzt
05.02.2016, Warum will dieser Mann Vergewaltigung legalisieren?, Welt
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undatiert:
Wie ich lernte, unwiderstehlich zu wirken, GEO Wissen
Achtung, Aufreißer!, Glamour
Ziel: in sieben Stunden zum SexDas sind die miesen Maschen der Pick-up-Künstler, Amica
Sprüche des bekanntesten Pick-Up-Artists: Barney Stinson, RP Online
Was sind Pick-Up-Artists?, RP Online

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französischsprachig:
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05.11.2014, La mobilisation contre un „coach en séduction“ agressif porte ses fruits, l’express
04.11.2014, Misogynie, racisme et culture du viol: un coach en séduction suisse scandalise, Femina
27.05.2014, Le tueur misogyne n’était pas fou, juste misogyne, madmoiZelle
14.02.2014, Saint-Valentin: suffit-il de séduire pour être un homme?, l’express
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17.11.2010, Ma mère est une virtuose de la drague, GQ Magazine
12.02.2010, Plus qu’un jeu de séduction, La Presse
11.02.2010, Les artistes de la séduction: techniques et confiance en soi, La Presse
27.01.2010, Séduction 101, Le Soleil
17.03.2009, Dragueurs de pointe sur le Net, Libération

undatiert:
Comment draguer une fille ? Les étranges méthodes des « Pick-up artistes », Mademoiselle Web
„J’ai testé les conseils d’un coach en séduction pour séduire“, marie claire
Love Coach : les pires conseils séduction trouvés sur Internet, marie claire

Versachlichung von Gefühlen

Eine der größten Herausforderungen für den angehenden Verführer ist es, sich nicht von seinen Gefühlen einschränken zu lassen – sei es Angst, Scham, Liebe, Wut, Verzweiflung oder Minderwertigkeitsgefühl. Und ein verbreiteter Anfängerfehler ist es, sich zu sehr auf das Erwerben von theoretischem Wissen zu konzentrieren, und die Überwindung der einschränkenden Emotionen dabei zu vernachlässigen. Eine der stärksten Techniken dazu ist die Versachlichung von Gefühlen. Damit ist gemeint, dass du deine Gefühle nicht in der „ersten Person“ erlebst, sondern sie in der „dritten Person“ von außen betrachtest. Dass du deine Emotionen wie ein Wissenschaftler aus der Außenperspektive untersuchst, getrieben vom Erkenntnisdrang statt von Lustgewinn und Leidvermeidung.

Ich halte es für äußerst hilfreich, beim Ansprechen und Flirten sich nicht in die eigene Emotionalität hineinzusteigern, sondern so weit wie möglich einen nüchtern-distanzierten Blick auf die Sache zu behalten. Statt von Liebe, Sex und Zärtlichkeiten zu träumen den Flirt als Datenerhebung im Dienste der Wissenschaft zu betrachten. Eine Sichtweise, die man z.B. auch bei liefner von naturalnumbersgame wiederfindet:

Es gibt zig Konzepte, die mich wirklich auch nachhaltig beeinflussen konnten und viel genutzt haben. Aber die absolute Nr.1 ist folgendes:
Nicht-Identifikation mit Emotionen und Gedanken

Die wichtigste Erkenntnis, naturalnumbersgame

Er beschreibt auch gut das „von Gefühlen beherrscht werden“, das mit der emotionalen Identifikation einhergeht (das ich hier schon einmal beschrieben hatte):

Damit einher gegangen ist auch immer ein Gefühl von Hilfslosigkeit. Wenn ich keinen Einfluss auf meine Emotionen habe, dann bin ich ihnen schließlich ausgeliefert.

Die emotionale Versachlichung. ist auch der Grund, warum ich die Lektüre von [Sprenger] jedem AB ans Herz lege. Die trockene, akademische Darstellung kann wahre Wunder bei der Entemotionalisierung deiner Gedankenwelt bewirken. Die gegenteilige Wirkung erzielst du, wenn du „My Twisted World“ von Elliot Rodger liest. Rodger emotionalisiert seine Gefühle in Bezug auf Frauen, er steigert sich immer weiter in seine Emotionen hinein, und so wird aus Frust Hass und aus Hass Mord.

Die Nich-Identifikation mit den eigenen Gefühlen zum Zweck der Rückgewinnung der Kontrolle über das eigene Leben ist auch ein zentrales Element diverser (vor allem buddhistisch inspirierter) Heilslehren. So schreibt z.B. der Trend-Guru Eckhart Tolle in „The Power of Now“:

As you listen to the thought, you feel a conscious presence – your deeper self – behind or underneath the thought, as it were. The thought then loses its power over you and quickly subsides, because you are no longer energizing the mind through identification with it. […] Mind, in the way I use the word, is not just thought. It includes your emotions as well as all unconscious mental-emotional reactive patterns. […] You can then allow the emotion to be there without being controlled by it.

Die Versachlichung von Gefühlen hat sich selbst in den denkbar schrecklichsten Extremsituationen als äußerst effektiv erwiesen. So schreibt z.B. der Psychologe Viktor Frankl über seine Erlebnisse im Konzentrationslager Auschwitz:

Neugierig waren wir, was nun alles geschehen würde und was die Folgen seien. Die Folgen z. B. davon, daß man, splitternackt und noch naß von der Brause, im Freien stehengelassen wird, in der Kälte des Spätherbstes. Und die Neugier wird in den nächsten Tagen von Überraschung abgelöst, z. B. von der Überraschung darüber, daß man eben keinen Schnupfen bekommt.

… trotzdem Ja zum Leben sagen

Wer, wenn nicht er, hätte das Recht gehabt, in seinem Leid aufzugehen. Aber er tut es nicht. Er identifiziert sich nicht mit seinen Emotionen, er versachlicht sie. Er konzentriert sich ganz auf seine wissenschaftliche Neugier. Und er überlebt.

Siehe auch:
Der Fels und die Brandung

Weblinks:
Emotionsregulation, Wikipedia (de)
Regulation of emotion, Wikipedia (en)
Detachment, Wikipedia (en)

How to Manage Your Emotions, Psychology Today

Das Haus der Verführung

Wer sich mit Pick-up beschäftigt, wird wahrscheinlich irgendwann auf das Phänomen stoßen, dass manche Männer sich recht PU-konform verhalten und trotzdem kaum Frauenerfolg haben, während manche andere scheinbar alles falsch machen, und trotzdem regelmäßig Hotties an Land ziehen. Dafür sind diverse Erklärungsansätze* denkbar. Eine mögliche Ursache ist, dass nicht alle PU-Technicken gleich effektiv sind. Es gibt eine Rangfolge der Wirksamkeiten und es gibt Dependenzen der Form „Wenn A nicht erfüllt ist, dann bleibt B wirkungslos“. Wer z.B. keine Frauen anspricht, wird auch keine mit nach Hause nehmen – unabhängig davon, was er sonst noch so zu bieten hat.

Die Sache ist in gewisser Weise vergleichbar mit einem Hausbau, wo man zweckmäßigerweise von unten mit dem Mauern anfängt und erst zum Schluss den Dachstuhl erstellt. Wahrscheinlich kann man es unter exzessivem Ressourceneinsatz auch andersherum machen. Den Dachstuhl an einem in der Luft stehenden Hubschrauber aufhängen und dann mit Spezialmörtel von oben nach unten mauern. Aber effizient ist es nicht.

Ein weiteres Beispiel für eine „stufenförmige Auslese“ findest du bei den Bewerbungsverfahren um eine berufliche Tätigkeit. Hier musst du auch erst mit deinem Bewerbungsschreiben überzeugen, um überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Wenn dein Anschreiben nur so vor Rechtschreibfehlern strotzt, brauchst du dir um das Interview überhaupt keine Gedanken zu machen. Umgekehrt bringt dir eine herausragende Rechtschreibkompetenz aber auch keine Bonuspunkte ein. Es ist wie bei einem Hürdenlauf: Es kommt nur darauf an, dass du keine Hürde reißt. Wie hoch du sie überspringst, ist für die Gesamtwertung egal.

Genug der Analogien. Das folgende Schaubild gibt einen Überblick über die Hierarchie der verschiedenen Verführungsdisziplinen:
(eine chronologische Reihenfolge ist jedoch nicht impliziert)

Haus der Verführung

Ansprechen und Eskalieren
Die absolute Basisschicht. Conditio sine qua non. Wenn du zwei Männer siehst, bei denen der scheinbar unattraktivere die deutlich heißere Freundin hat, dann liegt das oft einfach daran, dass ersterer weitereskaliert hat, wo letzterer aus Angst vor Abweisungen passiv geblieben ist. Vermutlich würden 99% der Männer als AB sterben, wenn sie in diesem Bereich nicht lieferten. Noch unwahrscheinlicher als dass eine Frau dich anspricht, ist es, dass sie irgendwas in Richtung Eskalieren unternimmt. Auch wenn du mit einer Frau flirtest kannst du quasi davon ausgehen, dass sie nicht vorschlagen wird, mal was zu zweit zu unternehmen – egal wie sehr es zwischen euch knistert. Im günstigsten Fall wird sie dich mit IOIs** zuschütten in der Hoffnung, dass du dann den nächsten Schritt machst. Ich kenne übrigens genügend Frauen, die mir erzählt haben, dass eine zunächst aussichtsreiche Anbahnung trotz beiderseitigen Interesses Ergebnislos blieb, weil der Mann nicht zu Ende eskaliert hatte. Und ich habe schon mehrfach Beschwerden von Frauen gehört sie habe erst mit Zaunpfahl winken müssen, bis ihr Freund endlich kapiert habe, was sie wolle. Selbst die Initiative zu ergreifen war für keine der Damen eine auch nur denkbare Option. Umgekehrt gilt aber nicht, dass Ansprechen und Eskalieren automatisch zum Erfolg führt. Es gibt durchaus (einige wenige) ABs, die wie wild Frauen ansprechen, und trotzdem nie zum Zug kommen.

Unterhaltungskompetenz
Dazu gehören die Fähigkeit, interessante, abwechslungsreiche Gespräche zu führen, aber auch, spannende Aktivitäten für Dates zu organisieren. Unterhaltungskompetenz ist das, was z.B. die Bild-Zeitung der Zeitschrift „Interne Revision“ voraus hat. Es ist ein wichtiger Punkt, den man kaum mit den darüber liegenden Ebenen ausgleichen kann. Keine Frau will einen schweigsamen Langweiler oder einen verkopften Theoretiker, ganz egal ob er ihren Shittests pariert, sich unneedy verhält und über eine prall gefüllte Geldbörse verfügt. Dies ist allerdings auch eine Disziplin, in der die meisten ABs ausgesprochen schlecht abschneiden und die sich auch durch Pick-up nur bedingt therapieren lässt.

Resilienz und Dominanz
Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, auf psychische Angriffe („Shittests“) angemessen reagieren zu können. Unter Dominanz versteht man die Fähigkeit, Entscheidungen für eine Gruppe zu treffen sowie den damit einhergehenden sozialen Status. Dominante Männer werden im Pick-up als „Alpha“ bezeichnet. Aus evolutionspsychologischer Sicht sind dies essentielle Anforderungen an einen Mann, der der Frau und ihrem Kind Schutz und Nahrung bieten soll.

Die Resilienz- und Dominanz-Ebene bereitet wohl den durchschnittlichen Normalos am meisten Probleme und ist deshalb das zentrale Element der meisten Einführungen in Pick-up. Diese Ebene entscheidet darüber, ob du in der „Friendzone“ als guter Kumpel verharrst, oder ob du überhaupt als potentieller Partner in betracht gezogen wirst. (Viele sozial isolierte ABs hingegen wären schon froh, überhaupt mal in die Friendzone zu kommen. Sie scheitern bereits an den darunter liegenden Ebenen.)

Non-Needyness und Preapprovedness
Wenn du dich über Resilienz und Dominanz als potentieller Partner interessant gemacht hast, dann folgt als nächste Stufe die Qualitätssicherung. Die Frau möchte wissen, ob du von ihren Geschlechtsgenossinnen auch für gut befunden wurdest.

Du kennst das Prinzip vom Einkaufen im Internet. Auch dort verkauft sich ein Produkt besonders gut, wenn bisherige Kunden es per Rezension und 5-Sterne-Bewertung empfohlen haben. (Und auch dort fällt das Rating in eine höhere Ebene des Entscheidungsbaums. Es wird erst wirksam, wenn ein grundsätzliches Interesse an dem Produkt besteht. Z.B. wird ein Mann sich keine Tampons kaufen, nur weil sie super bewertet wurden.) Da sich der weibliche Sexualtrieb lange vor dem Aufkommen elektronischer Ratingplatformen entwickelt hat, setzt dieser jedoch auf indirekte Strategien zur Gewinnung von Ratingdaten. Wie sehen diese Strategien konkret aus? Zum einen achten Frauen darauf, ob ihr Kandidat von möglichst attraktiven Frauen begleitet wird, wie diese ihn behandeln, ob er beiläufig mal was von irgendwelchen Frauengeschichten erzählt oder zumindest den Eindruck macht als wisse er, worauf es in einer Beziehung ankommt. („Pre-approvedness“) Zum anderen beobachten sie, wie er auf weibliche Reize reagiert. Ist es für ihn das normalste der Welt, von attraktiven Frauen begehrt zu werden? Ist er von sich und seinen Verführerqualitäten überzeugt? Oder zeigt er die typischen Verhaltensweisen eines Mannes, der keine Frauen abkriegt? Wirkt er unsicher und gehemmt? Vermeidet er es aus Angst vor Zurückweisung, Frauen anzusprechen, sie zu berühren („Hover Hand“), zu eskalieren? Versucht er, ihre Zuneigung mit Geschenken oder dem Erbringen von Dienstleistungen zu kaufen? Stellt er sie „auf ein Podest“ und hält sich selbst ihrer nicht würdig? („Needyness“)

Aussehen
Dazu zählen sowohl angeborene Faktoren (Körpergröße, Physiognomie, Hautfarbe, …) als auch modifizierbare Faktoren, die du selbst in der Hand hast (Frisur, Kleidung, Muskeln, …). Die Optik spielt bei Frauen eine deutlich geringere Rolle als bei Männern, ist aber alles andere als irrelevant. (Wäre sie das, bräuchten Männer beim Online-Dating keine Fotos hochzuladen.) Wenn die darunter liegenden Kriterien ihren Ansprüchen genügen, wird das Aussehen oft zum entscheidenden Faktor. Man kann auch im Alltag leicht beobachten, dass es durchaus eine gewisse Häufung von Paaren mit vergleichbarer optischer Attraktivität gibt.

Status und Erfolg
Ein oft überschätzter Faktor der Partnerwerbung. Wie oft habe ich den Satz „Wenn du erfolgreich bist, dann kommen die Frauen von alleine“ gehört? Und welchen Realitätsbezug hat er? Die Frauen interessieren sich einen Scheiß für deine Karriere, solange du nicht richtig flirten kannst! Und darauf warten, dass die Frauen „von alleine“ kommen, ist wohl der dümmste Ratschlag, den man geben kann. Es gibt unzählige ABs, die ihr Studium mit Bestnoten abschließen und dann in einem großen Konzern Karriere machen oder erfolgreich ein eigenes Unternehmen gründen, und trotzdem bei keiner Frau landen können. Status und (beruflicher) Erfolg können zwar durchaus deine Erfolgschancen verbessern, aber nur, wenn du bereits „Game“ hast.

Geld
Geld, das einfach nur auf dem Konto rumliegt, ist für Verführungszwecke vollkommen irrelevant. Wenn dir jemand eine Milliarde überweist und du dann einfach dein AB-Leben weiterlebst, hätte das absolut null Auswirkung auf deinen Frauenerfolg. Geld, das du verwendest, um damit zu prahlen oder dir ihre Zuneigung zu erkaufen, wirkt kontraproduktiv. Hier sticht das Needyness-Kriterium das finanzielle. Wenn du jedoch dein Geld verwendest, um Spaß zu haben (z.B. durch Investitionen in schnelle Autos, teure Reisen oder eine eigene Yacht), und wenn man dir ansieht, dass du dabei Spaß hast, dann kann Geld schon schon so einiges bewirken. (Sei aber gewarnt: Mir sind einige Fälle von Männern bekannt, die sich zu einseitig auf den Verführungsfaktor Geld verlassen haben und dann von ihrer Herzdame ziemlich gefickt wurden. Und zwar nicht auf die angenehme Art.)

Geld ist ein wichtiger Faktor für den Übergang von einer Fickbeziehung zu etwas Dauerhaften, insbesondere wenn es ums Heiraten geht. Die „Fuckzone“ tritt – nach meiner Erfahrung – bei Männern vor allem in der Kombination „gutes Game + kein Geld“ auf. Für Ehescheidungen ist Geld- und Jobverlust ein bedeutender Auslöser. Aber es ist nichts, um eine Frau erst mal ins Bett zu bekommen.

* z.B. dass es noch unerforschte Effekte gibt oder solche, die zu komplex sind, um sich in einem praxistauglichen Regelwerk übersichtlich darstellen zu lassen.
** Ein Beispiel dafür, ergänzt um ihren inneren Monolog:

Am Samstag kam der Hilferuf von meiner Vereinskollegin, die an ihrem Fahrrad geschraubt hatte, dann aber nicht weiter kam.
(„Hilfe, meine Pussy vertrocknet!“)
Zur Begrüßung bekam ich erst mal einen Adventskalender als nachträgliches Geburtstagsgeschenk.
(„Um wirklich sicher zu gehen, dass du es kapierst!“)
Sie legte sich aufs Bett und ich stand erst mal gehemmt daneben, bis sie mich zu sich rief. Also lagen wir da, quatschten und schauten ein wenig Simpsons.
(„Also wo das Bett ist, hab ich ihm gezeigt. Wo das Loch ist, muss er selbst herausfinden.“)
Nach einer Weile widmete ich mich meiner eigentlichen Aufgabe und schraubte am Rad.
(„Oh nein, ich glaube der Typ bumst Fahrräder.“)
Mittlerweile war klar, dass Formel 1 verschoben wurde und „Schwiegertochter gesucht“ verschoben würde, aber sie machte keine Andeutungen, dass ich gehe sollte und legte sich wieder aufs Bett.
(„Na, gut, eine letzte Chance gebe ich ihm noch.“)
Nachdem ich meine Hände bestmöglich von Ölschmier befreit hatte, legte ich mich auch wieder zu ihr. Eigentlich die ideale Gelegenheit, um sich nun aneinander zu kuscheln oder wenigstens etwas körperliche Nähe herzustellen. Aber irgendwie blockierte mein Kopf mal wieder.
(„Oh mein Gott! Ich bin so erbärmlich! Wie konnte ich mich so erniedrigen vor einem Typ, der absolut nichts von mir will.“)

SameOldGuy auf AB-Treff

Siehe auch:
Der Fünf-Minuten-PUA

Weblinks:

Das einzig ewichtige ist:

ANSPRECHEN + AUF EIN DATE EINLADEN

Alles andere ist Scheißegal. Vergiss den Rest. Konzentrier dich zu 100% nur dadrauf, regelmäßig Frauen anzusprechen und nach der Nummer zu fragen.

Berliner Banger auf naturalnumbersgame

You can approach thousands of women, but if you have no game, if you persist in engaging women with your socially clumsy schtick and never trying to improve yourself, all that you’ll get is a huge notch count of rejections — a botch count.

Château Heartiste