Eine Weihnachtsgeschichte für ABs

Weihnachtsmann im Rentierschlitten

Es war einmal ein kleiner Junge, für den war Weihnachten das größte. Er glaubte fest an den Weihnachtsmann, denn die Erwachsenen hatten ihm einstimmig bestätigt, dass es ihn wirklich gibt. Sie schienen sich ihrer Sache so sicher zu sein, dass er nie auf die Idee kam, an der Richtigkeit deren Aussage zu zweifeln. Außerdem war diese Geschichte so schön, dass er sie einfach glauben wollte. Wie dunkel wäre denn die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe? Doch eines Tages kamen böse Buben, die ihm erzählten, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gebe und dass seine Eltern die Geschenke heimlich unter den Baum legten. Der Junge wollte ihnen nicht glauben, denn sie zerstörten seinen größten Traum. Doch die Buben legten Argumente vor, die plausibel klangen, ja, die Existenz eines Weihnachtsmanns sogar wissenschaftlich unmöglich machten. Dies stürzte den Jungen in eine tiefe Verzweiflung und ihm wurde gewahr, dass die Erwachsenen ihn getäuscht hatten. Er wurde wütend auf die Menschen, die ihn so lange belogen hatten. Und er begann selbst, anderen Kindern die Augen zu öffnen.

Als der Junge heranwuchs, kam die Zeit, da er sich in ein Mädchen verliebte. Für ihn war dieses Mädchen das größte, doch das Mädchen liebte einen anderen Jungen. Nicht irgend einen Jungen, sondern den Jungen, der „unseren Jungen“ täglich verprügelte. Irgendwann sah unser Junge, dass diese Liebe keine Chance hatte. Schweren Herzens gab er sie auf. Jahre gingen ins Land und der Junge verliebte sich erneut. Und wieder ereignete sich die gleiche Geschichte. Der Junge wurde wütend und traurig, und er fragte: Was kann ich tun, damit auch ich einmal geliebt werde? Und die Menschen antworteten ihm: Sei ganz beruhigt, eines Tages wird die Liebe auch dich finden. Für jeden Topf gibt es einen Deckel. Sei einfach du selbst. Vermeide, gezielt nach einer Frau zu suchen. Bleib, wie du bist. Tu, was dir Spaß macht. Liebe entsteht, wenn zwei Menschen, die für einander geschaffen wurden, aufeinander treffen. Wenn du die Richtige findest, kannst du gar nichts falsch machen. Ihr werdet wie von selbst zu einem Paar. Und der Junge glaubte ihre Geschichte, den die Menschen, die sie ihm erzählten, waren vertrauenerweckend, gesellschaftlich geachtet und selbst in festen Beziehungen. Außerdem war die Geschichte so schön, dass er sie einfach glauben wollte. Wie dunkel wäre denn die Welt, wenn die Liebe nicht einfach so – bedingungslos – entstünde, sondern durch fragwürdige Verführungstechniken erzeugt werden müsste! Doch so sehr er es sich auch wünschte – die Liebe fand er auf diese Weise nicht. Immer wieder fragte er nach, und immer wieder wurde er vertröstet: Wenn du an der Uni studierst, wenn du einen Beruf hast, wenn du ein eigenes Auto fährst, … wirst du leicht eine Freundin finden. Sei unbesorgt, auch für dich wurde eine passende Frau geschaffen. Eines Tages stieß er in den dunklen Ecken des Internets auf Berichte von Männern, die ähnliches erlebt hatten, und ganz andere Empfehlungen gaben. Es waren (scheinbar) böse Männer, die (scheinbar) den Sexismus verherrlichten. Viele von ihnen suchten gar nicht nach einer festen Freundin, wollten keine Familie gründen, sondern brüsteten sich mit SNLs und MLTRs. Angewidert wandte er sich von deren menschenverachtenden Praktiken ab. Doch gelegentlich überwand er seinen Ekel und las, was sie zu berichten hatten. Teilweise klangen ihre Aussagen plausibel, teilweise waren sie sogar wissenschaftlich belegt. Dies stürzte unseren Protagonisten in eine tiefe Verzweiflung, denn ihm wurde gewahr, dass die Gesellschaft ihn getäuscht hatte und er die besten Jahre seines Lebens unnötig in Einsamkeit verbracht hatte. Wut und Zorn erfassten den Mann, und er begann damit, die fragwürdigen Methoden selbst zu testen. Dies war keine einfache Aufgabe, denn seine unvorteilhaften Verhaltensmuster hatten sich über die Jahre zu tief in seinem Wesen verankert, als dass man sie einfach mit einem Handstreich wegwischen könnte. Doch es kam der Tag, an dem die beharrliche Arbeit sich bezahlt machte. Begeistert von der Wirksamkeit der Methoden begann er nun selbst, anderen Männern die Augen zu öffnen.

Erwachsen werden ist nicht schön. Es bedeutet, lieb gewonnene Märchen aufzugeben und eine unbequeme Realität zu akzeptieren. Menschen in Frage zu stellen, denen wir immer geglaubt haben. Überzeugungen zu verwerfen, die dem Leben Halt gegeben haben. Und trotzdem nicht zu verzweifeln, sondern die Schwierigkeiten beherzt und zuversichtlich anzugehen. Es ist ein Weg hin zu mehr Unabhängigkeit, Rationalität und Verantwortung, der oft von Rebellion, Wut und Zorn begleitet wird. Erwachsen werden ist alternativlos. Unsere Welt funktioniert nicht, wenn wir die Augen vor einer unschönen Realität verschließen, und uns auf das Schreiben von Wunschzetteln beschränken. Erwachsen werden ist ein lebenslanger Prozess. Er endet nicht, wenn wir aufhören, an den Weihnachtsmann zu glauben, nicht, wenn wir die Mechanismen der sexuellen Anziehung verstehen und nicht wenn wir ein bestimmtes Alter erreicht haben. Mögen wir alle die Kraft finden, auf diesem Weg beständig voranzuschreiten!

Um Missverständnisse zu vermeiden:
Ich will aus dir keinen misstrauischen, paranoiden Verschwörungstheoretiker machen. Der Knackpunkt dabei ist folgender: Der Paranoide fürchtet sich vor bösartigen, konspirativen Lügen. Die meisten Menschen lügen jedoch nicht, um Schaden zuzufügen, sondern um niemanden zu verletzen. Sie sind wie die Eltern, die ihrem Kind vom Weihnachtsmann erzählen. Diese gut gemeinten Lügen verhindern jedoch, dass du die nötigen Schritte unternimmst, um dich aus deinem AB-tum herauszuarbeiten. Und die Erkenntnis, dass du etwas tun musst, was die meisten Menschen nicht gut heißen würden, ist einer der ersten großen Schritte auf dem Weg zur Besserung. Nicht umsonst hat Château Heartiste das Motto „where pretty lies perish“, nicht umsonst ist die Pillenallegorie so beliebt in der Manosphäre.


Literatur:
The Catcher in the Rye, J. D. Salinger
Frauen wollen erwachsene Männer, Roland Kopp-Wichmann

Weblinks:
„Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann“, Die Welt
Es gibt gar keinen Weihnachtsmann!, TU Freiburg
Jahrzehntealte Lüge offenbart: Es gibt keinen Weihnachtsmann!, Wahrheiten.org
Ist das Christkind eine Lüge?, Süddeutsche Zeitung
Kinder-Glaube: Die schöne Lüge vom Weihnachtsmann, MOPO
Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?, familie.de

Erwachsen werden, wikiHow
Volljährig, aber unreif, Süddeutsche Zeitung

Was soll ich schenken?

Weihnachten ist der Orgasmus des Kapitalismus

Anlässlich der anstehenden Feierlichkeiten zur Huldigung des Konsum-Gottes habe ich mal eine kleine Notiz zum Thema Geschenke verfasst.

Schenken ist needy, beta und nice-guy. Ein Geschenk zeigt der Frau nur, dass du dich so minderwertig fühlst, dass du meinst ihre Zuneigung durch großzügige Gaben erkaufen zu müssen. Asexuelle Geschenke zeigen ihr, dass du deine Sexualität vor ihr verbirgst. Als Geschenk zum Fest der Liebe genügt es vollkommen, wenn du ihr eine Ladung Sperma ins Gesicht spritzt. Wenn sie sich beschwert, reagierst du am besten mit einem frechen Spruch. Wenn du es nicht schaffst, eine Frau an dich zu binden, ohne ihr Geschenke zu kaufen, ist das ein Zeichen, dass du dringend an deiner Persönlichkeit arbeiten solltest. Korrekt?

Nein! Die obige Denkweise ist ein typisches Beispiel für falsch verstandenes Pick-up, für einen Übergang zum anderen Extrem (Überkompensation). Geschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten sind Pflicht, weitere optionale Geschenk-Tage (gerne auch unangekündigte) können je nach Art der Beziehung sinnvoll sein. Wer mit seiner Partnerin ein Keine-Geschenke-Abkommen schließt, zeigt nur, dass ihm ein gewaltiges Stück an Sozialkompetenz fehlt.

Schenken ist alpha
Wer schenkt, tut zu einem gewissen Grad das Gleiche, wie jemand, der Frauen auf der Straße anquatscht. Er zeigt Interesse an einer Person, wird selbst aktiv um sie glücklich zu machen und geht ein gewisses Risiko ein, damit zu scheitern. Schenken ist jedoch keine Verführungstechnik. Geschenke gibt es nur für Frauen, mit denen du bereits Sex hast, die dich gut behandeln und mit denen du dir eine gemeinsame Zukunft vorstellen kannst.

Ein Alpha ist kein Geizhals und kein Bettler. Er hat kein Problem damit, auch mal ordentlich zu investieren, wenn es darum geht, sich und seinen Mitmenschen eine geile Zeit zu bescheren.

Der schenkende Beta
Das betahaftigste Geschenk, das man machen kann, ist Geld. Wer Geld schenkt, zeigt, dass er keine Ahnung hat, was dem/der Beschenkten Freude machen könnte und gleichzeitig, dass er zu needy ist, um in so einem Fall das Geschenk einfach ganz wegzulassen. Wenn du einer Frau Geld schenkst und danach noch mit ihr schlafen möchtest, ist das nichts anderes als Prostitution. Eine Stufe darüber liegt das unverhältnismäßige Geschenk: Ein Drink ausgeben, damit sie mit dir spricht, einen Blumenstrauß zum ersten Date mitbringen, ein Geburtstagsgeschenk, dass dreimal so teuer ist wie das, was sie dir geschenkt hat. Mit überbordenden Geschenken machst du ihr keine Freude, sondern zeigst nur deine Needyness.

Gründe fürs Schenken

  • Schenken macht glücklich
    Es ist einfach wunderschön, wenn es gelingt, den Geschmack einer Frau genau zu treffen. Wenn sie vor Freude in der Wohnung herumspringt, wenn sie weitererzählt, was sie Tolles bekommen hat, und man einfach spürt, dass sie sich wirklich von Herzen darüber freut. Unbezahlbar.
  • Schenken macht sexuell aktiv
    Gerade in längeren Beziehungen besteht die Gefahr, dass die Aktivitäten im Bett irgendwann nachlassen. Neben vielen anderen Gründen ist eine mögliche Ursache, dass die Frau sich nicht mehr begehrt fühlt, vielleicht weil du ihr nie was schenkst.
  • Schenken verbindet
    Geschenke erschaffen und archivieren gemeinsame Erlebnisse und machen eine Trennung unwahrscheinlicher.

Vorbereitung
Die Weichen für ein gutes Geschenk werden lange vor der Entscheidung für ein konkretes Objekt gestellt. Geschenke zeigen, wie gut du deine Freundin kennst, ob du weißt, was sie gerne trägt, welcher Schmuck ihr gefällt, was ihr Spaß macht, … Achte auf Hinweise dazu, hör ihr aufmerksam zu, stelle Fragen, die ihr dabei helfen, ihren Geschmack zu offenbaren.

Gute Geschenke

  • Die Klassiker: Blumen und Schmuck
    Klingt langweilig, ist teuer, aber unglaublich wirkungsvoll. Weil es den weiblichen Dekoriertrieb unmittelbar anspricht. Ich habe Frauen selten so glücklich gesehen, wie nach diesen Langweiler-Geschenken. (Und selten so unglücklich, wie wenn ich sie längere Zeit nicht damit bedacht habe.)
  • Ein gemeinsames Event
    Ein Geschenk, dass beiden Spaß macht. Es gibt unzählige Möglichkeiten: Ein Konzertbesuch, ein Wochenendtrip in eine andere Stadt, ein Fallschirmsprung, ein Kochkurs, …
  • Etwas Sexuelles (Unterwäsche, Sexspielzeug)
    Auch hier profitiert ihr beide, daher sehr empfehlenswert. Sieh aber zu, dass es nicht zu billig oder nuttig sondern edel und sinnlich wirkt.
  • Etwas Süßes
    Hiermit ist nichts Zuckerhaltiges und nichts (allzu) Kitschiges gemeint, sondern etwas, was Frauen dazu bewegt „och, wie süß!“ zu sagen. Typischerweise Abbildungen oder Nachbildungen von Wirbeltierbabys.
  • Ein eigenartiges Ding
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das wirklich bei den Frauen gut ankommt. Ich hatte jedenfalls schon viel Spaß dabei, ein Objekt zu verschenken, dem man nicht unmittelbar ansieht, wozu man es verwenden könnte, und dann den ganzen Tag beim Versuch, dies zu ergründen, herumzualbern.
  • Ein Fotobuch / -kalender / …
    Ist etwas aufwendig, aber wenn die Frau es wert ist, kann man das schon mal machen. Bereitet viel Freude, da es gemeinsame Erlebnisse wieder in Erinnerung bringt.

Schlechte Geschenke

  • Etwas Selbstgemachtes
    Viele Frauen beklagen sich bitter darüber, dass sie nie etwas Selbstgemachtes zu bekommen. Trotzdem bleibt das ein Wunsch, den ich ihnen niemals erfüllen werde. Ganz einfach, weil ich nichts so sehr hasse wie zu malen, basteln, stricken oder töpfern. Und ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass eine Frau beim Anblick einer selbst gehäkelten Wollmütze auf dem Gabentisch wirklich Freude empfindet – von der asexualisierenden Wirkung solcher Darreichungen mal ganz zu schweigen. (Umgekehrt finde ich es übrigens auch grausam, wenn die Frau versucht, ihren Mann mit Selbstgemachtem zu beglücken. Ich hab mal bei einem befreundetem Pärchen gesehen, dass die Frau dem Mann ein großes, hässliches Bild gemalt hat, dass dieser sich auch noch aufhängen musste. Entwürdigend!)
  • Etwas Praktisches
    Ich habe oft so ein inneres Bedürfnis, praktische Gegenstände zu verschenken. Vor allem, wenn sich jemand täglich mit einem halb defekten Gerät herumquält, möchte ich das Leid beenden und das Gerät durch ein funktionsfähiges ersetzen. Kommt leider bei Frauen nicht gut an.
  • Pärchen-Kitsch
    Liebesschlösser, Pärchenketten, Sternschnuppen, kitschige Bilder/Statuen/Kissen, ein Schlüssel zu ihrem Herzen, etwas Herzförmiges, … Die Welt ist voll von diesem Schmalz, und scheinbar gibt es Leute, die sowas kaufen. *schüttel* Wer den Weg zu ihrem Herz findet, hinterlässt dabei keine Schleimspur.
  • Pralinen
    Viele Frauen haben dazu ein zwiespältiges Verhältnis (einerseits lecker, andererseits dickmachend). Von daher: lieber nicht.

Die Semiotik des Schenkens
Frauen beurteilen Geschenke nicht (nur) nach ihrem praktischen Nutzen, dem unmittelbaren Spaßfaktor, etc., sondern betreiben meist eine eigenartige Hermeneutik. Eine Personenwage wird beispielsweise als „er findet mich dick“ interpretiert, und sollte deshalb niemals (nicht mal auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin) geschenkt werden. Ein Parfüm wird jedoch nicht als „er mag nicht, wie ich rieche“ gelesen, und eignet sich gut als Geschenk für die Freundin. Für Blumen und Edelsteine gibt es dezidierte Auslegungsanleitungen. Eine ansprechende Verpackung kann den Wert des Inhalts vervielfachen. Ein Wein, der vom nächsten Urlaubsziel stammt, schmeckt nach Urlaub und ist etwas ganz anderes als einfach nur ein Wein. Ein gemeinsames Wochenende kann augepeppt werden, indem du sie unangekündigt am Freitag „von der Arbeit entführst“. Ganz allgemein gesprochen erzählt ein gutes Geschenk eine kleine Geschichte, und ist kein isolierter Brocken, den du ihr so vor die Füße wirfst

Sie heult rum, weil ihr die Geschenke nicht genug waren (Weibliches Entitlement)
Mach ihr klar, dass sie, nur weil sie mit dir schläft, noch lange keinen Anspruch auf Geschenke hat. Sag ihr, dass sie nicht brav war und deshalb nicht mehr verdient hat. Vermeide es auf jeden Fall, ihre Ansprüche als berechtigt anzuerkennen, denn dann kannst du nur verlieren.

Warum schenken wir überhaupt?
Schenken ist ein in den meisten Kulturen weit verbreitetes Ritual. Es hat in der Regel nichts mit Altruismus oder Umverteilung zu tun, sondern ist eher mit einem Tauschgeschäft vergleichbar: Wer etwas schenkt, bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann etwas zurück geschenkt. Es ist jedoch ein Tausch, bei dem wir nicht genau wissen, was wir bekommen, und folglich auch oft etwas erhalten, was wir gar nicht wollen. Warum also tun wir das? Warum kaufen wir uns nicht einfach selbst das, was wir brauchen?

  • Vertrauen
    Wer etwas schenkt, zeigt, dass er zu einem Tauschgeschäft mit nicht explizit formulierten Konditionen bereit ist. Er zeigt Vertrauen, dass seine Großzügigkeit eines Tages erwiedert werden wird. Er würde dem Beschenkten wohl auch im Kampf gegen Feinde beistehen oder während einer Hungersnot seine Nahrung teilen, ohne eine unmittelbare Gegenleistung auszuhandeln. Man kann Geschenke also als „Costly Signal“ (kostspieliges Signal) für Beistand in Notlagen interpretieren. Insofern hat Schenken einen unmittelbaren evolutionären Nutzen.
  • Empathie
    Es ist allgemein in zwischenmenschlichen Beziehungen und insbesondere in romantischen Paarbeziehungen für den Erfolg der Beziehung von großem Wert, sich in den Partner hinein versetzen zu können, die Vorlieben des Partners korrekt einschätzen zu können, ohne jedes mal explizit danach fragen zu müssen. Durch ein Geschenk zeigt man, wie sehr es einem gelingt, „blind“ zu erraten, was dem Partner wohl gefällt. Das Ergebnis dieses Tests gibt Aufschlüsse über die Qualität der Beziehung.

Wirtschaftliche Bedeutung
Es ist natürlich ein Segen für die Wirtschaft, dass die Menschen sich ständig gegenseitig Dinge kaufen, die sie gar nicht brauchen und nach der Übergabe direkt in den Müll werfen. Nicht auszumalen, was wäre, wenn sich jeder nur noch selbst die Sachen kaufte, die er wirklich haben möchte!

In diesem Sinne
Frohe Weihnachten!


Nachtrag:
Ein bisschen unsicher war ich schon, als ich diesen Post veröffentlichte. Im Gegensatz zu den meisten anderen Beiträgen stützt er sich nicht auf wissenschaftliche Forschungsergebnisse und nicht mal auf umfangreiche Field Reports, sondern lediglich auf eine eher geringe Anzahl eigener Erfahrungen. Das Thema Geschenke wird ja leider von den meisten PUAs nicht behandelt. Erfreulicherweise war Weihnachten 2015 für mich ein voller Erfolg. Ein preiswertes Schmuckstück sowie ein paar andere Dinge, bei denen ich in erster Linie an mich gedacht habe, – alles in ansprechende Geschichten verpackt – haben bei meinem Schatz begeisterte Freude hervorgerufen. Die Zeiten, in denen ich viel Zeit und Geld in Geschenke, die letztlich nicht gefallen haben, investiert habe, scheinen endgültig vorbei zu sein.


Weblinks:
Eine besondere Gabe, Süddeutsche Zeitung
Wünsch dir was!, Süddeutsche Zeitung
Philosoph Quarch: Wieso wir schenken, migros magazin
Blumen verschenken: So machen Sie jede Frau glücklich, Der Berater
How Do Gift Exchanges Impact Your Relationship?, Psychology Today
Die größten Geschenke der Welt, Spiegel Online

Das Geschenk und der lange Weg – Eine kurze Geschichte, myMONK
Das leere Geschenk – eine kurze Geschichte, myMONK

The Unpalatable Truth About Giving Women Gifts, Chateau Heartiste
The Alpha Male Gifts That Women Love, Chateau Heartiste
Schlechte Geschenke und ihr Einfluss auf eine Beziehung, Alles Evolution
Eine evolutionäre Perspektive auf Geschenke unter jungen Erwachsenen, Alles Evolution
Was soll ich meiner Freundin schenken?, Der Anna Code

Geschenk für die Freundin, Pick Up Tipps
Geschenke Sammlung|Geburtstage, pick up forum
kleine Geschenke für Frauen, pick up forum
Schenken? und wenn ja, was?, pick up forum
Geburtstagsgeschenk – Was schenkt ihr eurer Freundin, pick up forum
Was schenkt Ihr ?, pick up forum
Rose schenken?, pick up forum

Der Koitus-Euphemismus

Eine alte Pick-up-Regel lautet: Sag ihr nie direkt, dass du sie ficken willst. (Es ist übrigens empirisch ganz gut belegt, dass das bei Frauen überhaupt nicht funktioniert. Bei Männern hingegen scheint das sowas wie die optimale Verführungsstrategie zu sein.) Es ist jedoch kein Problem, mit einem kleinen Euphemismus (z.B. DVD schauen, Goldfisch zeigen) anzudeuten, was gleich passieren wird.

Ist der Koitus-Euphemismus unehrlich?
Nein, der Koitus-Euphemismus dient nicht dazu, jemandem unter Vorspielung falscher Tatsachen in eine Sex-Falle zu locken, wie teilweise behauptet wird. Er ist vielmehr eine alternative Formulierung, die von sexuell aktiven Menschen zweifelsfrei verstanden wird. Jede Frau weiß, was die Stunde geschlagen hat, wenn du sie in deine Höhle schleppst oder beabsichtigst, ihr Nest zu besichtigen. Jeder Vorschlag, sich als Mann und Frau an einen Ort zu begeben, an dem man Sex haben könnte, wird im Allgemeinen als Einladung zum Sex interpretiert. Dieses Vorgehen ist weder unehrlich noch verklemmt, sondern einfach klare Kommunikation im Jargon der sexuell Aktiven.

Ein kleines Beispiel soll diesen Sachverhalt veranschaulichen: Ich datete mal eine Frau, mit der nach dem dritten Treffen immer noch nichts im Bett lief. Ich wusste, dass ich nach einem weiteren sexlosen Date wohl gefriendzoned werden würde und schlug ihr deshalb vor, doch gemeinsam eine DVD anzusehen. Sie lehnte das ab und machte statt dessen eine Reihe von Alternativvorschlägen, die alle eine Gemeinsamkeit hatten: sie fanden in der Öffentlichkeit statt. Die Art, wie sie argumentierte (unlogische Pseudoargumente), ließ keinen Zweifel daran, dass auch sie wusste, was mit „DVD-Abend“ gemeint ist. Ich blieb bei meiner Forderung und bekam schließlich das, was man unter einem heterosexuellen DVD-Abend versteht: Fünf Minuten Spielfilm, dann Übergang zum Hauptgang – sogar ohne die geringsten Anzeichen von LMR.

Warum wollen Frauen keine Männer, die den Sex ankündigen?

  • Es klinngt nicht gut
    Es gibt ein paar Dinge, die sagt ein kultivierter Herr nicht in aller Direktheit. Statt zu fragen „Wo kann ich hier meinen Kot ausscheiden?“ erkundigt er sich nach den Waschräumen. Statt zu sagen „Ich möchte meinen steifen Penis so lange in deiner Vagina reiben, bis das Sperma herausspritzt“, bietet er eine Besichtigung seiner Wohnung / einen Kaffee etc. an. In beiden Fällen liefert auch die indirekte Formulierung alle relevanten Informationen.
  • Es ist langweilig
    Sexuelle Spannung entsteht aus der Ungewissheit, aus uneindeutigen Signalen, wenn die Frau sich fragt „will er mich jetzt oder nicht?“. Wenn zweifellos klar ist, dass er sie ins Bett kriegen will, verliert sie das Interesse.
  • Es erschwert einen Rückzieher.
    Frauen wollen in der Regel keine verbindliche Zusage zum Sex erteilen. Sie wollen bis zur letzten Sekunde die Option auf einen Rückzieher behalten, ohne sich danach schlecht fühlen zu müssen. (Was zwar auch bei einer direkten Absprache nicht nötig wäre, aber ein „Ich dachte, wir wollen nur DVD schauen“ fühlt sich eben besser an als ein „Ich will jetzt doch nicht mehr poppen. Ich weiß auch nicht wieso.“)
  • Es entbindet Frauen nicht komplett von jeglicher Verantwortung
    Frauen willigen zum Sex meist nur dann ein, wenn sie die Verantwortung dafür nicht tragen müssen. Wenn du sie aber zwingst, „Ja“ zum Sex zu sagen, muss sie immer eine gewisse Mitverantwortung tragen, denn ohne ihr Ja wäre es ja nicht so weit gekommen. Frauen wollen sich hinterher sagen können, dass der Sex „einfach so passiert ist“. Er soll gerade nicht das Ergebnis einer bewussten Willensentscheidung sein.

Warum wollen Männer den Sex ankündigen?
Für Männer ist die Verführung eine Investition und Sex der Payout. (Ganz im Gegensatz zu den Frauen, die Verführung als Instrument zur Qualitätssicherung sehen.) Von daher ist es nur rational, dass Männer möglichst früh abklären möchten, ob es am Ende tatsächlich zum Sex kommt. (Während Frauen sich bis zum Schluss alle Optionen offen halten wollen.) Manche Männer fühlen sich wohl auch durch feministische Propaganda (vgl. „consent culture„) bemüßigt, ihren Beischlafwunsch zu einem frühen Zeitpunkt in sehr direkter Form anzukündigen.

Wie reagieren Frauen auf eine direkte Sex-Anfrage?
In den einschlägigen Videos

haben die Männer damit zwar keinen Erfolg, doch reagieren die meisten Frauen (überraschenderweise) nicht aggressiv. Ich kann mir diese Milde nur durch das überdurchschnittliche Aussehen und vor allem das unerschütterliche Selbstbewusstsein der Männer erklären. Meine persönliche Wahrnehmung ist allerdings eine andere. Mir haben schon viele Frauen von Männern berichtet, die ihnen ohne große Umschweife erklärt haben, was sie von ihnen wollen. Und ich kann die Berichte wie folgt zusammenfassen: Die meisten Frauen finden es total schlimm, direkt auf Sex angresprochen zu werden. Insbesondere dann, wenn der Mann unattraktiv ist. Eine höfliche Anfrage führt dann oft zu einer Reaktion, als hätte ihnen jemand Gewalt angetan. Noch Wochen später sind sie am schluchzen („Wie konnte er nur? Was denkt er von mir? Für wen hält er sich? …“). Dazu passt auch der Titel des Flirt-Ratgebers von amaryllis26, der die direkte Sex-Anfrage zu den „Abgründen des Internetdatings“ zählt.

Ein direktes Ansprechen kann aber auch Gelegenheiten bei bereits vorhandener Anziehung zerstören. Mir hat mal eine Frau von einem Mann erzählt, den sie attraktiv fand und mit dem sie gerne unverbindlichen Sex gehabt hätte. (Und das wahrscheinlich auch durch IOIs gezeigt hat.) Dieser fragte sie dann, ob sie mit ihm Sex haben möchte. Von der Direktheit der Frage überrascht lehnte sie reflexartig ab – sehr zu ihrem eigenen Bedauern.

Das andere Extrem
Wie bei den meisten Pick-up-Themen ist es auch hier wichtig, das richtige Maß zu halten und nicht zum anderen Extrem, einem komplett asexuellen Verhalten überzugehen. Beim Verführen ist es durchaus erforderlich, sein sexuelles Interesse an der Frau zu zeigen. Das sollte man dann aber raffiniert und frech und nicht plump und direkt tun. Es sollte nicht zu eindeutig sein, um nicht die sexuelle Spannung zu töten aber auch nicht zu vage, um nicht als herumdrucksen aufgefasst zu werden. Das ganze ist eine Gratwanderung, die für Anfänger schwer zu meistern ist.

Ist die direkte Sex-Anfrage chancenlos?
Nein. Auch wenn die wissenschaftlichen Studien eine Erfolgsquote von 0% konstatieren, gibt es immer wieder Männer, die berichten, damit Erfolg gehabt zu haben. Aber die Erfolgsquote liegt eben weit unter der bei der indirekten Methode. Insbesondere bei weniger attraktiven Männern, für die dieser Blog ja gemacht wurde. Wenn es anders wäre, könnte man die gesamte Korpus an Pick-up-Theorie vergessen und durch den einen Ratschlag ersetzen: Frag sie, ob sie ficken will.

Ein Beispiel für ein sehr direktes Ansprechen von Sex, das auch von anderen Bloggern als erfolgversprechend bewertet wurde, liefert Enrique Iglesias mit seinem Song “Tonight, I’m Fucking You”. Ich kann mir gut vorstellen, dass sowas bei einer geeigneten Mann-Frau-Kombination (Alpha-Mann, nymphomanische Frau) und guter Kalibrierung schnell zum gewünschten Ergebnis führt. Bei einem schüchternen Mann oder einer Frau, die viel Wert auf Comfort/Romantik legt, schätze ich die Erfolgschancen eher gering ein.


Siehe auch:

Genauso würde eine Frau niemals direkt auf ein explizit ausgesprochenes Sexangebot eingehen – man geht vielmehr dann ‘noch mit zu ihm ne DVD schauen …’ was dann letztendlich aufs Gleiche hinausläuft. Auch hier kann Sie sich dann vor ihrem sozialen Zirkel rechtfertigen mit ‘es ist halt einfach passiert’ – es war damit quasi die ‘Schuld’ des Mannes.

Gastbeitrag: Eine (bittere?) Wahrheit

Weblinks:

Viele Frauen lieben Glaubhafte Abstreitbarkeit (englisch plausible deniability), die Geschichte des Abends soll weniger ein “Dann habe ich ihn mit hoch genommen, weil ich ihn ficken wollte” sondern eher ein “es ist irgendwie passiert, er wollte nur kurz meine Wohnung anschauen und irgendwie war es dann schön und ich weiß gar nicht was passiert sind, aber morgens sind wir zusammen aufgewacht”.

Warum nicht einfach sagen, was man will?
Die meisten Frauen sind davon aber meiner Meinung nach wenig begeistert. Sie wollen eben eher, dass ihre Anti-Slut-Defense intakt bleibt, dass sie leugnen können, dass sie ihn deswegen mit hoch genommen haben, sie wollen sich auch noch nicht festlegen, sondern eher verführt werden, es soll aus der Stimmung heraus dazu kommen, weil der Moment passt und es gefällt ihnen nicht, dass auszusprechen, weil es billig und vulgär klingt.

Und die, die auch mit offenen Worten kein Problem hätten, haben auch nichts dagegen, wenn man es etwas einkleidet. Frauen ist ja üblicherweise bewußt, dass ein Mann, der mit ihnen auf ein Date geht, auch üblicherweise kein Problem mit Sex hat, wenn das gut gelaufen ist.

[Alles Evolution]

„Hast du Lust, noch auf einen Kaffee mit hoch zu kommen?“ ist wohl die eindeutigste Einladung zum Sex beim ersten Date. Gleich nach „Hast du Lust, noch auf Sex mit hoch zu kommen?“

[Der Berater]

„Willst du noch auf einen Kaffee zu mir hochkommen?“ heißt oft genug nichts anderes als „Wollen wir poppen?“, wenn man nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen möchte.

[der Freitag, Arne Hoffmann]

Im englischen Arbeiterklasse-Film „Brassed Off“, begleitet der Held eine hübsche junge Frau, die ihm an der Wohnungstür mitteilt: „Kommst du noch auf einen Kaffee mit rauf?“ Auf seine Antwort: „Da gibt’s ein Problem – ich trinke keinen Kaffee“ antwortet sie mit einem Lächeln: „Kein Problem. Ich hab‘ keinen da.“

[Die Welt]

Which wine do you prefer, red or white? [This is the covert signal that this is to be a sex date]

[Krauser PUA]

Forscher haben die neuen „Konsens-Vorschriften“, die eher einem Yes means Yes entsprechen, untersucht. Sie haben dazu Interviews mit Studenten geführt, um deren Vorstellungen zu ermitteln.

“That’s what they said hundreds of times in our first round of interviews,” Laker said. “‘It just happened.’” Rarely did students ever indicate they asked each other if they were consenting to the activity.

Alles Evolution

Warum eine Einladung zum DVD Abend fast immer beim Sex endet, pickupforum
Bootycall? Gilt hier dasselbe wie sonst (keine verantwortung abgeben)?, pickupforum
Der Kaffee zu Hause = Einladung zum Sex ?!, ElitePartner Forum
DVD-Abend als Synonym für Sex?, bym
„Lass und eine DVD bei mir gucken“ so nennt man das heutzutage, gofeminin
Einladung Nachhause=Sex?, erdbeerlounge
„Hey ich will jetzt einfach mit dir ficken“ , Telepolis Forum
2 Socially Acceptable Ways to Ask a Chick to Sleep With You, Good Looking Loser
Netflix and chill, Wikipedia

Literatur:

Vergiss aber nicht, dass es ganz unabhängig von Schuld und Scham immer ein Vorteil ist, die Frau möglichst lange im Unklaren über die eigenen Absichten zu lassen. Wenn sie von Anfang an genau weiß, dass du mit ihr schlafen willst, kann dies das instinktive Unbewusste mit einem Absinken der Anziehungskraft bestrafen. Halte dich also bedeckt! Besser ist es deshalb in jedem Fall, wenn du den Ablauf der Dinge so strukturierst, dass es den Anschein hat, alles wäre „einfach passiert“. Führe sie, übernimm die Verantwortung und gib ihr Gelegenheit, die Schuld für ihre unendliche Lust dir, dem Alkohol oder anderen Leuten zu geben! Sag zu der jungen Zuckerpuppe, mit der du auf dem bequemen Sofa deiner bevorzugten Cocktailbar seit einer vollen Stunde herumknutschst, nicht etwa: „Hey Kleines, lass uns zu mir nach Hause fahren und ficken!“ Das würde nur eine starke Gegenreaktion zum Selbstschutz vor Schuld auslösen und außerdem ihre instinktiven Kontrollmechanismen herausfordern. Erzähl ihr stattdessen von dieser großartig eingerichteten Asia-Bar gleich um die Ecke, die ihr euch ansehen könntet. […] „Was für lächerliche kleine Ausreden!“, wirst du jetzt vermutlich sagen. Selbstverständlich halte ich Frauen nicht für derart bescheuert, dieses Spiel nicht zu durchschauen. Aber das ist gar nicht so wichtig. Letzten Endes konstruiert ihr gemeinsam eure Ausrede und der Verführer leistet mit seiner Erfahrung nur die hauptsächliche Arbeit. Er gibt ihr die Chance, ihre sexuelle Lust ungehemmt und verantwortungslos auszuleben; an ihrem (schuld-)bewussten Selbst vorbei. [LdS, S. 79]

Die Frage „Möchtest du eine Beziehung mit mir?“ ist ungefähr so sinnvoll wie die Frage „Würdest du bitte mit mir schlafen?“ was wiederum ungefähr so sinnvoll ist, wie beim Teufel persönlich eine handgeschriebene Bibel in Auftrag zu geben. [LdS, S. 195]

Ich unterbreche sie, indem ich sanft einen Finger auf ihren Mund lege. Dann gehe ich einen Schritt auf sie zu, sehe ihr in die Augen und küsse sie. Sie wird schnell sehr leidenschaftlich. Ich sage: „Glaube ja nicht, dass du heute noch Sex bekommst.“ Sie versichert mir, keinen Sex zu wollen. Ich sage: „Wenn du mir versprichst, die Finger von mir zu lassen, können wir genauso gut bei mir zu Hause essen.“ […] Ich nehme ihre Hand und gehe los. [LdS, S. 159]

Wenn es bereits bei userem ersten Treffen zum Kuss kommt, sage ich zu meiner Begleiterin schon mal: „Komm, wir bezahlen“, bestelle ein Taxi und nenne dem Fahrer ganz selbstverständlich meine Adresse. […] Dabei sollte man sich nichts vormachen: Keine Frau ist so naiv, nicht zu wissen, dass, wenn sie mit in deine Wohnung kommt, automatisch auch der Gedanke an Sex im Raum schwebt. Wenn sie hier Bedenken hat, wird sie deiner Einladung nicht folgen.

[Pütz, S. 266f]

(Alle Hervorhebungen durch den Verfasser)