Gastbeitrag: Eine (bittere?) Wahrheit

Folgender Post wurde vom Nutzer „Betruger“ am 20.12.2007 im Unerfahren-Forum veröffentlicht. Da der Text seit dem Foren-Relaunch im Jahr 2014 nicht mehr öffentlich zugänglich ist, gebe ich ihn hier nochmal wieder:

Hallo Leute,
(zunächst mal eine) Warnung: dass, was ich hier schreiben möchte, wird hart und lang und ich denke, dass hier passt am besten in „Austausch“.
(Orthografische peinlichkeiten siend Stilschweigend hinzunemen 😉 )[kurze Vorstellung]
Ich bin nun mitte zwanzig, studiere Informatik an einer naturwissenschaftlichen Uni (hoher Männerüberschuss) und bin nun seid ca einem Jahr kein AB mehr …
Erste Frage die einem kommen kann: was such ich dann (noch?) hier? doch etwa nicht um den Besserwisser und oder Angeber zu spielen?
Man hört irgendwie doch nicht richtig auf AB zu sein – auch wenn ich in Zukunft kaum mehr Probleme sehe, eine Partnerin zu finden. Das ‚Problem‘ beschäftigt einen trozdem weiterhin – insbesondere im Wissen, dass ein großer Teil der männlichen Bevölkerung die gleichen Qualen durchlebt, wie ich sie am eigenen Leib erfahren habe. Ich habe seid ca meinem 18 Lebensjahr jeden Tag an das ‚Problem‘ gedacht und hatte mich mit 20+ auch schon irgendwann angefangen abzuschreiben und gedacht, dass ich den Rest den Lebens allein verbringen müsste und an Sex nur käuflich kommen könnte – wenn überhaupt. Der Gedanke an sich, dass sie eine Frau für mich überhaupt erwärmen könnte, schien mir mit der Zeit immer abwegiger.
Doch eine Reihe von Erlebnissen und Informationen haben mit die Augen geöffnet. Ich will versuchen Euch das zu verdeutlichen – in der Hoffnung dass es vlt. dem ein oder anderen ebenfalls helfen möge.

[Vorwort]
In diesem Text werde ich recht deutlich zur Sprache bringen, wo der Schuh im einzelnen drückt. Das richtet sich an MABs – bei ABinen ist das Problem etwas anders gelagert und kann dazu auch kaum was sagen (kenn ja nur meine Sicht). Um das alles zu verdeutlichen, werde ich oft Verallgemeinerungen benutzen und das muss man auch! Wenn ich „alle“ „jeder“ oder „keiner“ schreibe genügt mir dazu schon eine Mehrheit von ca 70%. Spezialfälle behandele ich hier nicht. An alle sensiblen oder moralisch/religiös überempfindlichen Wesen (tendenziell weiblich): gegen Ende meiner AB-Zeit hat für mich lediglich gezählt, was zielführend im Sinne des ‚Problems‘ ist – ob irgend eine Methode vlt. Manipulation sein könnte, hat mich nicht interessiert. Das was ich hier schildern werde, ist schlicht und einfach die Sozialdynamik des Partnermarktes und wie man sich als Mann darin am geschicktesten einfügt – nicht mehr und nicht weniger. Wenn danach eine Diskussion entsteht, die sich an einzelnen Formulierungen aufhängt und darauf rumkocht, dass das beispielsweise ja unmöglich alle Frauen so seien [etc.]: das bringt euch in diesem Fall absolut nicht weiter in der ‚Entabisierung‘. Meine ‚Zielgruppe‘ des Posts sind also männliche ABs, die ihr Problem unbedingt loswerden wollen. [edit]Frauen sind natürlich erzlich eingeladen, mal die Sicht eines ex-MABs kennenzulernen … Bei meinen Erleuterungen werde ich auch oft die Evolutionsbiologie heranziehen sowie in manchen Augen (Moralaposteln) eventuell anstössiges äussern. Die Herangehensweise folgt dabei einfacher, materialistischer Logik – denn nur diese bin ich in der Lage auch selbst zu verstehen. Ihr solltet ehrlich zu euch sein und dem Post zumindest eine ‚Chance‘ geben – auch wenn vlt die eine oder andere Äusserung diametral im Gegensatz zu Eurem eigenen Weltbild steht. Da sich die einzelnen Punkte teilweise überschneiden, kann es vorkommen, dass ich mich ab und an wiederholen werde. Letztendlich läuft vieles auf ein Kernphänomen hinaus – nur eben aus unterschiedlichen Blickrichtungen.

Warum dieses Vortwort? Nun ich hab insbesondere im ‚AB-Treff‘ schon einiges erlebt was das angeht und würde ungern so viel Arbeit in ein Post stecken nur um missverstanden zu werden… auch im Bezug auf die Admins im AB-Treff, welche sehr gerne viel zensieren, was mit ihren persönlichen Moralvorstellungen nicht vereinbar ist oder schlicht und einfach nicht in ihre persönliche ‚Realität‘ passt.

[Motivation]
Die Gründe warum ich hier unbedingt meine Ansichten hier verbreiten will, beinhaltet bei mir auch meine persönliche Leidensgeschichte. Als ich angefangen habe den Partnermarkt zu verstehen, war das wie ein ‚Matrix-Aufwach-Effekt‘ für mich. Das Verhalten der Frauen in meiner Vergangenheit und Gegenwart wurde für mich unter dem Gesichtspunkt der Evolutionsbiologie plötzlich ‚logischer‘ und es fügte sich alles wie ein grosses Puzzle zusammen. Ich persönlich hätte mir gewünscht, schon viel früher auf dieses Wissen zu stossen – deshalb habe ich versucht Männern in meiner Umgebung, die es ebenfalls schwer haben mit Frauen, zu helfen (gibts zu genüge an meiner Uni). Jedoch ist das alles nicht so einfach wie ich feststellen musste – ich will es jedoch trozdem hier auf einen Versuch ankommen lassen.
Ein weiterer Grund wäre auch eine Ordnung meiner eigenen Gedanken zum gesamten Themenkomplex.

[der heterosexuelle Partnermarkt]
Nach dieser langen Einführung komme ich mal endlich zur ‚Sache‘ 😉
Trotz Moderne, Aufklärung und Feminismus funktionieren die Mechanismen hier immer noch genau gleich wie vor vielen zehntausend Jahren, als wir noch in kleinen Gruppen in Höhlen gelebt haben (gabs hier auch schon nen Thread dazu). Das is deshalb so, weil die Prozesse zur Partnerfindung meist unterhalb der Wahrnehmungsgrenze ablaufen (besonders bei Frauen!) – das hat zur Folge, dass Reaktionen und Aktionen oft von der Evolution bestimmt sind und nicht von unserer rationalen, aufgeklärten Denkweise. Das zeiht nun eine ganze Reihe von Konsequenzen nach sich!

-> unterschiedliche Gefahren/Risiken für Mann und Frau
Da es früher (vor >10^4 jahren) natürlich keine Verhütungsmittel gab, hat für eine Frau eine sexuelle Partnerschaft deutlich höhere Risiken geborgen als für einen Mann. Sex hat somit fast zwangsweise eine Schwangerschaft zur Folge gehabt und falls der Mann die neue Familie nicht unterstützen wollte oder konnte, hat das für Frau und das Kind den sicheren Tod bedeutet! (das denkt natürlich heutzutage keine Frau – aber unbewusst bedeutet Sex für Frauen immer noch Gefahr!)

-> daher folgt direkt, dass Männer die ’needy‘ wirken Abtörner sind!
Wenn man einem Mann anmerkt, dass er verzweifelt einen sexuellen Kontakt/Freundin sucht (also ’needy‘ wirkt), dann ist das geradezu ein Alarmsignal für Frauen! Denn was macht er wenn er bekommen hat was er sucht(e)? Steht er zu den Konsequenzen dann auch? Ist hier jedenfall nicht sicher und laut vorigem Punkt kann das problematisch werden (es kann der Tod auf Frau und Kind warten).
Allerdings darf man nicht den Fehler machen und generell kein sexuelles Interesse zeigen – viele ABs schämen sich nämlich für ihre eigene Sexualität. Dazu aber mehr in ‚falsche Konditionierungen‘.

-> aus dem Risiko folgt das ‚testen‘ / bzw. ‚Sozialwert‘ ermitteln
Da eine Frau natürlich auch ihr Genom weitergeben will, hat sie natürlich genauso Lust auf Sex wie ein Mann (trotz Gefahr)! Ihr obliegt jedoch die Aufgabe herauszufinden, ob der Mann ihr gegenüber der ‚Richtige‘ ist – also ihr die dringend benötigten Sicherheiten bieten kann und will. Was macht man also? Testen! Und zwar möglichst so, dass es der Mann nicht merkt. Diese Tests laufen bei Frauen (meistens) unterhalb der Wahrnehmungsgrenze ab. Dass, was von ihrem Verlangen zu testen bewusst bei Frauen ankommt, sind dann so Phrasen wie „ein Mann muss selbstbewusst sein“ oder ähnliches – nur dann ist sie in der Lage ein Gefühl zu bekommen, bei dem sie sich wohl fühlt (unterbewusste fortpflanzungs-Sicherheit). Warum ’selbstbewusst‘? und was heisst das _genau_? In diesem Fall kann man sich vorstellen, dass ein Mann, der sich leicht von anderen beeinflussen/unterordnen lässt, ein unattraktiverer Partner wie einer, der ‚das Sagen‘ hat und tendenziell ein dominanterer Anführertyp ist. Denn ein Anführer/’Alphamann‘ kann zumindest eher materielle Sicherheit bieten (als Anführer einer sozialen Gruppe) denn die Frau für ihr eigenes Überleben und das der Kinder benötigt (survival & replication – die 2 wichtigsten Zeile hier)
Das führt dann unter anderem dazu, dass eine Frau unbewusst testet, wie leicht sich ein Mann beeinflussen lässt und wie stark sein Selbstbewusstsein ist. Daher sind Männer die einer Frau ihre Grenzen zeigen und nicht alles mit sich machen lassen viel attraktiver als Männer die einer Frau immer nach dem Mund reden und für sie den Bimbo spielen (dazu mehr in der ‚Kumpelschine‘).
Als ‚Beweis‘ des ‚Sozialwertes‘ eines Mannes kann auch die Interaktion des Mannes mit anderen Frauen betrachtet werden – wenn andere Frauen offensichtlich an ihm interessiert sind, dann muss er ja einen bestimmten Sozialwert haben, denn diese Frauen haben alle das gleiche Risiko-Problem. Deswegen wirkt auch ein Mann, der zumindest nicht so tut als müsse er genau die eine Frau abbekommen, sehr viel interessanter. Er suggeriert damit, er habe noch andere Optionen und das birgt implizit den ‚Beweis des Sozialwertes‘ in sich. Da der ‚Sozialwert‘ beim Mann mit dem Alter tendenziell zunimmt haben auch tendenziell ältere Männer jüngere Frauen (jüngere Frauen haben dafür eher Reize die für einen Mann wichtig sind).
Andere Arten Männer zu testen wären beispielsweise diese mit Konkurrenten zu konfrontieren oder irgendwie versuchen zu verunsichern und die Reaktion abwarten.
Zur der ganzen Testerei gehört auch, dass Männer die sich erst garnicht getrauen auf eine Frau zuzugehen, sowiso aus dem Raster fallen. Selbst wenn der Mann einer Frau sehr gefallen sollte, geht Sie nicht auf ihn zu – Sie findet es zwar schade, dass er nicht auf Sie zukommt aber sooo toll dass man auf ihn zugeht ist kein Mann…

-> in welche Frauen ‚investiert‘ ein Mann?
Bisher habe ich die Auswahlkriterien des Mannes ausser Acht gelassen und werde hier kurz darauf eingehen. Da der Mann demnach für die materiellen Ressourcen ‚verantwortlich‘ ist, will er natürlich gewährleistet haben, dass seine Mühen in möglichst gesunden/lebensfähigem Nachwuchs zugute kommen um so möglichst erfolgreich die eigenen Gene weiterzugeben. Daher sind für den Mann Gesichtspunkte wie Gesundheit und Fruchtbarkeit wichtige Merkmale. Damit geht auch Jugendlichkeit und äussere Attraktiviät einher (Beispielsweise können lange Haare Aufschluss über den Gesundheitszustand über einen längeren Zeitraum hinweg geben, oder die Brustform/Gesichtzüge über das Alter, Körperbau über die ‚Gebährfreudigkeit‘ -> breites Becken etc.)

-> Auswahlkriterien bei Mann und Frau
Wie ich bereits ausführlich dargelegt habe, achten Frauen und Männer auf ganz unterschiedliche Dinge. Die Evolution hat offensichtlich Frauen begünstigt, die auf den (sozial-)Status des Mannes wert legen – sowie Männer, die auf Gesundheit/Fruchtbarkeit/Attraktivität der Frau achten. Daraus ergeben sich folgende Gewichtungsfunktionen, mit denen Männer und Frauen ein Mitglied des anderen Geschlechts bewerten: (siehe dazu auch Link [1])

Frauen bewerten Männer nach:
50% Sozialstatus/Macht/Dominanz (auch Sammelbegriff ‚Selbstbewusstsein‘)
40% Anziehung (davon 50% äusserlich, 25%Körpersprache, 25%’Desinteresse‘)
10% Dinge, auf die Frauen offiziell achten (Humor, Charakter, etc.)

Männer bewerten Frauen nach:
60% Aussehen (Sammelbegriff für ‚genetische Qualität‘ etc.)
30% Geschätzte Chance, bei der Frau zu landen
10% Dinge, auf die Männer offiziell achten 😉

[Das ‚Problem‘]
Das Hauptproblem besteht nun darin, dass viele Männer heutzutage nicht wissen was es bedeutet ‚ein Mann zu sein‘. Ich habe selbst erlebt was es heisst, falsch sozialisiert zu sein – d.h. weder bewusst noch unbewusst (also ‚im Blut‘) zu wissen, wie ich mich einer Frau gegenüber verhalte. Doch wie ich in ‚der heterosexuelle Partnermarkt‘ versucht habe zu verdeutlichen, sucht eine Frau genau nach einem Mann der seine Rolle als ‚echter Mann‘ kennt – das bringt bei ihr die Säfte in Wallung 😉 [also um genau zu sein Hormone, die vom Gehirn bei bestimmten Reizen ausgeschüttet werden – diese Reize können typisch männliches Verhalten wie Besitzanspruch oder sogar agressives Verhalten sein!]
Meiner Überzeugung nach kann man aussehen wie Brad Pitt – wenn man nicht weiss, was Frauen unterbewusst suchen, bekommt man trozdem keine ab oder eben nur durch Glück (was bei vielen ’normalos‘ der Fall ist). ‚Glück‘ bedeutet hier auch oft, unbewusst das Richtige zu machen. Daher kommen auch so Sprüche wie ‚unverhofft kommt oft‘ – also wenn man ohne das direkte Ziel, eine Partnerin zu finden, zufällig als Mann seinen Sozialwert ins richtige Licht rückt und dadurch eine Partnerin findet.
Doch dieses Paradoxon war mir persönlich zu unverlässlich – sollte ich extra keine Freundin suchen um eine zu bekommen? Mach logischerweise keinen Sinn. Ich brauche etwas logisch nachvollziebares, dass ich mit meinem Verstand fassen kann – die obigen Gewichtungsmerkmale und was dazu führt sind dafür ein guter Ansatz. Neben der vielen Theorie oben braucht man aber auch konkrete ‚Handlungsanweisungen‘ um sein Verhalten im Alltag zu verbessern.

-> konkrete Verhaltensänderungen
Mit dem Hintergrundwissen aus der Natur/Biologie (siehe oben) lassen sich nun konkrete Verhaltensänderungen bewusst herbeiführen um ‚männlicher‘ und damit attraktiver für Frauen zu werden. Man betrachte folgendes (Beispiel-)Szenario: Man sitzt im Hörsaal und unterhällt sich nett mit einem Mädchen – läuft wunderbar. Aber jetzt ist die Vorlesung zuende – was nun? Tschüss sagen? Sich vlt. überwinden und fragen „hey, hast Du vielleicht Lust mit meiner Wenigkeit ein Kaffee in der Cafete trinken zu gehen?“ – doch hier fällt einem ein, dass ein Mann selbstbewusst und dominant sein sollte und man fragt besser: „hey komm lass uns doch nen Kaffee zusammen trinken gehen!“ – aus der verunsicherten Frage ein ‚frechen‘ Befehl formuliert und Eure Chancen sind glatt mal verdreifacht 😉
(Anmerkung: wenn sie wirklich keine Lust hat, dann wird Sie das auch sagen – aber mit einem selbstbewussten Mann geht man eben eher mal nen Kaffee trinken als mit nem ‚Weichei‘. Alles selbstverständlich unterbewusst – also nie eine Frau fragen ob das denn so stimmen würde – siehe dazu auch ‚Aussagen von Frauen‘).
Für alle Spätzünder: das mit dem Kaffee ist ein BEISPIEL! Das kann man intelligenterweise auf andere Situationen/Orte/etc übertragen. Generell kann man versuchen, einfach alle Möglichkeitsformen und Fragewörter/sätze so weit es geht aus dem eigenen Sprachgebrauch zu eliminieren (Es gibt Leute, die fangen Sätze mit ‚ich weiss nicht aber …‘ an – GRAUSAM!). Als eine einfache Annäherung an ein ‚männliches Verhalten‘ kann man einfach arroganter werden (wobei Selbstbewusstsein != Arroganz – liegt aber nahe beieinander und bedingt sich auch Gegenseitig – Arroganz ist auch erstmal nichts schlechtes!)
Die Körpersprache ist dabei ebenfalls sehr wichtig, denn sie vermittelt auf nonverbaler Ebene den Sozialstatus des Mannes und sollte zu eigenen Aussagen passen! – siehe dazu ‚Körpersprache‘.

[falsche Konditionierungen / limitierende Denkweisen]
Die angesprochene ‚falsche Sozialisation‘ kommt meiner Ansicht nach hauptsächlich durch zu wenige männliche Vorbilder und überdurchschnittlich großer Anteil weiblicher Erziehung in frühen Stadien der Entwicklung (Mutter, Kindergärtnerin, Grundschullehrerin etc.). Es klingt nur logisch, dass Frauen einem jungen Mann nicht wirklich beibringen können, was es bedeutet, ein ‚richtiger Mann‘ zu sein. Es kann auch sein, dass bereits die Väter oder andere Männer im eigenen sozialen Kreis nur schwach ihre ‚Männlichkeit‘ ausgebildet haben (mein Vater wäre in der heutigen Zeit sicher auch AB). Im Englischen gibts dazu sogar ein Fachwort: ‚pussyfication‘. Das alles hat nun zur Folge, dass Männer (und aus meiner Sicht auch Frauen) falsch konditioniert werden. Beispiele für falsche Konditionierungen, wie sie häufig bei MABs auftreten:

-> sich der eigenen Sexualität schämen
Viele Männer (auch ich früher) schämen sich bis zu einem gewissen Grad ihres eigenen sexuellen Verlangens. Das kommt daher, dass Frauen in unserem Kulturkreis beigebracht bekommen, dass Sex etwas schmutziges sei – obwohl Frauen von Natur aus mindestens so gerne Sex haben wie Männer(!!). Das lässt sich damit erklären, dass Sex natürlich ein Risiko für eine Frau darstellt (siehe Anfang) und sie auch schnell als Schla*** gelten kann – d.h. sie verliert an Sozialwert. Auch religiöse Gründe können eine Rolle spielen. Wenn diese weibliche ‚Sex-ist-pfui‘ Erziehung auf Männer angewendet wird, dann bekommen wir oft eine gute AB-Vorlage. Denn es ist die Aufgabe des Mannes, sexuell zu eskalieren (Berühren, Küssen, Ausziehen …). Wenn dieser sich aber nicht traut, wird die Frau den Teufel tun und den ersten Schritt wagen – und zwar genau wegen ihrer eigenen Konditionierung. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Frauen bei denen die ‚Anti-Sex‘ Konditionierung übertrieben wurde, als WABs enden und keine Annäherung eines Mannes ertragen können.
Auch wenn der Mann denkt, dass die Frau erst dazu ‚überzeugt‘ werden muss, mit einem Sex zu haben, manövriert man sich tendenziell ins Aus – eine Frau WILL Sex! Unbedingt! Die Menschheit wäre sonst schon längst ausgestorben. Eine Frau hat aber zum einen ihr Risiko der Schwangerschaft (s.o.) und zum anderen muss Sie auf ihren eigenen Sozialwert achten – wenn sie mit jedem Mann in die Kiste steigt ist Sie eine Schla*** und hat damit so gut wie ihren gesamten Sozialwert in einer Gemeinschaft verloren. (weil jeder Mann will ja _sein_ Genom weitergeben und kein Kukukskind durchfüttern -> wenn kein Mann sich für die Frau interessiert [für mehr als Sex] hat sie auch kaum Sozialstatus)

-> immer nett sein zu anderen, dann sind die auch zu Dir nett
stimmt natürlich – trivialerweise würde man sowas auch für das Anbahnen einer Beziehung annehmen (ich zumindest). Doch das Problem dabei ist nun folgendes: es entsteht der Eindruck, als sei der Mann nett zu einer Frau um sie ‚rumzukriegen‘. Dabei will die Frau ja von sich aus Sex (s.o.) und andererseits will sie nicht jemand als Partner, der sich ihr gegenüber wie ein ‚Untergebener‘ verhällt. Denn das führt dazu, dass der Sozialwert des Mannes sinkt (ein Anführertyp untergibt sich niemand!) und andererseits erhöht das den Sozialwert der Frau, da man implizit zugibt, die Frau sei eigentlich ‚cooler‘ als man selbst, weil man sich ihre Zuneigung verdienen will. Nette Typen empfinden Frauen aber durchaus als angenehm – als guten Kumpel eben – aber nicht als Partner, der das eigene Genom schützen/weitergeben soll!
Leute die ’nett‘ sein wollen haben auch oft das Problem, dass sie keine klaren Ansagen machen, sondern immer fragen wollen ob das für den anderen ok ist – sehr kontraproduktiv für die Partnerfindung, kein Anführerverhalten.
(dazu passt [2] – P.S.: der verlinkte Text darin würde ich tatsächlich sehr wichtig einstufen – mit meinem Post hier wird er hoffentlich verständlicher warum)

-> Romantik in Hollywood
Romantik in Filmen der US Filmindustrie stellen oft eine eigenartige Vorstellung von Romantik und Beziehungsanbahnung zur Schau. Leider sind diese Ansichten fast ‚common sense‘ und auch unter ABs sehr verbreitet: Eine Frau zum Essen/auf ein Drink _einladen_ (der Mann zahlt), ihr tausend Rosen zu kaufen und vor einer grossen Menschenansammlung in möglichst selbsterniedrigender Pose öffentlich seine Liebe zu gestehen. Das setzt die Frau geradezu bildlich auf ein Podest. Der Sozialwert des Mannes ist hier quasi nicht existent – Gleiches Problem wie im vorigen Absatz.
Ein Anführertyp geht die Sache andersrum an: man muss sich erst Respekt von ihm verdienen – dann erst wird er nett.
Wenn man eine Frau einlädt und ihr viel Aufmerksamkeit widmet, merkt natürlich die Frau, dass der Mann Interesse hat – sie ist ja nicht blöd (Frauen merken generell _viel_ mehr als Männer denken!). Aber mit all diesen Aktionen löst man bei der Frau keinerlei (sexuelle) Anziehung aus – im Gegenteil, man erniedrigt seinen eigenen Sozialwert! Sexuelle Anziehung spührt die Frau wenn sie merkt, dass der Mann ihr gegenüber ein Anführertyp ist, dessen Respekt man erst verdienen muss, der ihr nicht nach dem Mund spricht und nicht auf das Ergebnis [die Frau als Partnerin] angewiesen ist.

-> Eskalationsangst
Wie ich schon erwähnt habe, ist es die Aufgabe des Mannes, sexuell zu eskalieren. Also der Mann initialisiert als erstes das Gespräch, den ersten Körperkontakt, den ersten Kuss (davor hatte ich panische Angst – es ging dann aber) und natürlich die Phase der tatsächlichen Verführung (das Wort ist irreführend, weil die Frau auch Sex will). Eigentlich wissen auch ABs, dass der Mann den ersten Schritt machen muss – denken aber häufig, dass die Frau ja bestimmt nichts von einem will – das kennt ihr sicher. Ein Anführertyp stellt sich diese Frage garnicht, denn er weiss, dass es sein evolutionsbiologisches Recht ist, eine Frau anzusprechen, sie zu beflirten, zu berühren, mit ihr zu schlafen!
Die Angst auf eine unbekannte Frau zuzugehen hat aber jeder Mann – auch die Casanovas und Player(!). Das ist teilweise nämlich auch evolutionäres Verhaltensgut – man überlege sich nur, wie oft in der Geschichte Männer gestorben sind, weil sie sich der falschen (vergebenen) Frau genähert haben.

[die Rolle des Mannes / bzw was ihn attraktiv macht]
Wie bereits mehrfach erwähnt und begründet, suchen Frauen nach Anführertypen bzw. sog. Alphamänner. Der vom ‚Alphatier‘ abgeleitete Begriff passt hier ganz gut, denn schließlich kann der Mensch seinem evolutionären Erbe und seiner Zugehörigkeit zum Tierreich nicht entrinnen. Zur Analogie: Das ‚Alphatier‘ ist der Rudelführer einer Gruppe von Tieren und hat das bevorzugte Recht, die Weibchen zu decken – bis es irgendwann von einem stärkeren/jüngeren Konkurrenten getötet wird. Bei uns Menschen geht es heutzutage etwas gesitteter zu – aber die Tatsache, dass ca. 20% der Männer 80% aller Frauen f*cken (über ein gewisses delta-t betrachtet) zeigt deutlich, dass das Prinzip beim Menschen genauso gilt (Anmerkung: eine 20+ jährige Frau hat mindestens doppelt so viel Sex pro Zeiteinheit wie ein gleichaltriger Mann – d.h. wenige Männer haben viel Sex und andere kommen garnicht zum Zuge – wie im Tierreich). Was einen Anführertyp ausmacht, habe ich jetzt oft an Beispielen verdeutlicht. Um ein generelleres Modell zu zeichnen versuche ich mich dem schrittweise anzunähern. Man kann die ‚Wahrheit‘ als eine komplexe Funktion betrachten, der man sich nur asymptotisch annähern kann.

-> Näherung 1. Ordnung (sozusagen linear) ‚das Arschloch‘
für nicht Mathematiker: 1. Ordnung ist die einfachste, und am wenigsten genaue. Ja und ich weiss ‚Arschlöcher/Assis‘ gelten offiziell als verabscheuenswert – aber dann schaut Euch mal die Leute in unserer Gesellschaft an, die Erfolg haben 😉 [Bohlen, Ackermann, Diekmann, Schrempp etc.]
Nur zur Sache: kann man ein richtiges Arschloch sein ohne Selbstbewusst zu sein? ohne Dominant zu sein? Lässt es sich von anderen gerne sagen, was es machen soll? Nun nach meiner Definition nicht. Paradoxerweise sind das alles Faktoren, die den Sozialwert eines Menschen erhöhen – das ist schonmal ein guter Anfang um Resultate bei Frauen zu erreichen – zumindest eher als eine netter, einfühlsamer und respektvoller Mann! Daher kommen auch so Sprüche wie ‚die ganzen Arschlöcher bekommen die schönsten frauen und die netten Männer garkeine‘ oder Dinge wie die ‚Arschlochtheorie‘ usw. Man kann das auch so sehen: ein bischen ein Arschloch zu werden ist recht einfach so zu realisieren und zwar so, dass man eine Veränderung bei der Wahrnehmung der Frauen spührt. Es zieht einen gewissermassen aus der ‚Nice Guy‘ Ecke etwas heraus.

-> Mehrdimensionale Näherung / höhere Ordnung: ‚der selbstbewusste Mann‘
Auf Dauer zu allen Menschen respektlos und unfreundlich zu sein ist dann doch etwas haarig. Der selbstbewusste Mann hat zusätzlich zu einem gesunden Egoismus z.B. Dinge wie Respekt vor sich selbst! Was heisst das? Dass er Grenzen hat, was er sich von anderen gefallen lässt – und die gelten für jeden! Auch für die schönste Frau der Welt! Solch ein Mann lässt sich von einer schönen unbekannten Frau nicht mehr gefallen als von einem unbekannten Mann. Paradoxerweise finden das Frauen sehr interessant – weil es dich von anderen Typen unterscheidet, deinen Sozialwert erheblich steigert und dich als Anführertyp prädestiniert. Ein selbstbewusster Mann ist auch nicht darauf angewiesen, was andere von ihm halten oder ob er von ihnen Respekt bekommt – das braucht er nicht für sein Ego. Er vergibt seinen Respekt nur an Leute, die sich ihn verdient haben. So ein Mann ist auch nicht ’needy‘ oder Abhängig vom Ergebnis (z.B. eines Dates) – aber er ist andererseits egoistisch genug, um nicht Konkurenten den Vortritt zu lassen oder sein sexuelles Interesse zu verstecken! Wozu auch? Er hat als Anführer einfach das Recht dazu – wie das Alphatier. Andere Männer/Frauen sind entweder eifersüchtig auf ihn (Eifersucht ist ein Zeichen für niedrigen Sozialstatus) oder wollen gerne in seiner Nähe sein / mit ihm befreundet sein. Das steigert zusätzlich seinen Sozialstatus – abhängig vom Sozialstatus der Männer und Frauen um ihn herum.
(dazu passt ganz gut [3])

[Aussagen und Verhalten von Frauen / klassischen Dating Ratgebern]
Wie andere ABs habe auch ich den Fehler gemacht, dass naheliegenste zu probieren: warum nicht einfach Frauen fragen, was ihnen wichtig ist an einem potentiellen Partner, über alle Aussagen ein Mittelwert bilden und sein Verhalten dementsprechend anzupassen? Wie bereits erleutert, kann das nicht funktionieren, da sich bei den allermeisten Frauen die sozialdynamik des Partnermarktes nicht auf bewusster Ebene abspielt – sie wird durch uralte Verhaltensmuster und Hormone gesteuert (natürlich auch bei Männern). Das Resultat sind dann Antworten, die entweder gar keinen Sinn machen oder erst in logische Aussagen übersetzt werden müssen. Typische Aussagen sind folgende:

-> „ein Mann muss das gewisse ‚etwas‘ haben“ (sagen oft: single-Frauen)
Was das gewisse ‚etwas‘ nun sei, darauf wissen die Damen keine Antwort. Klarer Fall: für mich war in meiner AB-Zeit absoluter Bullshit! Damit kann man nichts anfangen, keine konkreten Verhaltensänderungen realisieren. Heutzutage könnte man darin das Verlangen nach einem selbstsicheren Mann ablesen. (wer hätte das gedacht 😉 )

-> „ein Mann muss wissen was er will“ (sagen oft: single-Frauen)
Macht aus meiner Sicht gar keinen Sinn. Jeder Mensch weiss was er will bzw verfolgt irgendwelche Ziele – seien sie nun realistisch oder nicht. Gemeint ist vermutlich oft ein Mann, der Zielstrebig auf die Frau zugeht – es läuft immer alles auf das Gleiche heraus …

-> „sei einfach [nur] Du selbst“ (sagen oft: vergebene Frauen, Ratgeber)
Bei so einer Aussage mischt sich bei einem MAB besondere Bitterkeit hinzu, denn man war sein bisheriges Leben immer man selbst. Wenn man also ‚einfach sich selbst‘ bleibt, dann führt das nach dem Erfahrungswert logischerweise zu absolut garnichts! Gemeint sein kann bei diesem ‚guten Rat‘ beispielsweise, dass man nicht ’needy‘ rüberkommt oder sich zwanghaft verstellt, so dass es ganz offensichtlich auffällt (z.B. die Körpersprache nicht zur verbalen Sprache passt). ABER: um als AB erfolgreicher zu werden wird man zumindest seine Verhaltensweisen und manche Einstellungen ändern MÜSSEN – das bedeutet bis zu einem gewissen Grad tatsächlich ‚verstellen‘ – bis das irgendwann in Fleisch und Blut übergeht.

-> „ich will einen ‚richtigen/selbstbewussten‘ Mann“ (sagen oft: single-Frauen)
nunja sollte an dieser Stelle klar sein …

-> „ich will einen Mann, der fest im Leben steht“ (sagen oft: ältere [single-]Frauen, Ratgeber)
nun ja diese Frau hat offensichtlich auch materielle Interessen :-) Tritt wohl häufiger bei älteren Damen auf – jüngere werden wohl noch stärker von ihren Hormonen und Genen bestimmt und da reicht es als Mann einfach ein Anführertyp zu sein. Wobei Sozialstatus auch mit Geld beeinflusst werden kann – wenn man jedoch an seiner Persönlichkeit arbeitet, schafft man sich jedoch sichereres Kapital…

[Frauenlogik]
Das was ich hier versuche zu beschreiben, sdin die Muster, nach Frauen unbewusst handeln. Neben den zwei Grundbedürfnissen „Survival & Replication“ versucht eine Frau gleichzeitig ihren eigenen Sozialwert zu halten oder zu erhöhen (was natürlich sehr förderlich für S&R ist). Dazu braucht sie natürlich einen Partner, von dem sie den EINDRUCK hat, er habe mindestens einen so hohen Sozialwert wie sie selbst. Die grösste Gefahr für ihren Sozialwert ist es, als ‚Schla***‘ gebrandmarkt zu werden. Also je mehr Männer sie ‚ausprobiert‘ umso höher das Risiko eines Statusverlustes. Auch deswegen muss eine Frau einen Mann viel eingehnder ‚prüfen‘ also umgekehrt – denn ein Mann gewinnt an Status mit steigender Geschlechtspartnerzahl! Status und Primärziele hängen bei der Frau also unmittelbar zusammen. Deshalb ist es auch Frauen quasi unmöglich, vor ihrem sozialen Zirkel (Freundeskreis z.B.) auf Männer zuzugehen – aufgrund des drohenden Statusverlustes (Wer so eine arme Frau kennt, die beispielsweise als Instituts-/Firmen-/Dorfmatratze geprandmartk wurde, weiss wie schlimm das für die Betroffene sein kann). Wenn nun der Mann auf sie zukommt, hat sie ja die ‚Ausrede‘, dass er ja was von ihr wollte und nicht umgekehrt (auch wenn sie ihn als ‚Einladung‘ vlt vorher angelächelt hatte). Genauso würde eine Frau niemals direkt auf ein explizit ausgesprochenes Sexangebot eingehen – man geht vielmehr dann ’noch mit zu ihm ne DVD schauen …‘ was dann letztendlich aufs Gleiche hinausläuft. Auch hier kann Sie sich dann vor ihrem sozialen Zirkel rechtfertigen mit ‚es ist halt einfach passiert‘ – es war damit quasi die ‚Schuld‘ des Mannes. Ihr Sozialstatus ist damit gerettet – nur eine ‚Schla***‘ geht direkt auf ein Sexangebot ein …
(Link dazu [4])

[Körpersprache / Körperkontakt]
Wenn Ihr über Dates eine Beziehung anbahnen wollt, dann empfehle ich so früh wie möglich (1. Treffen) Körperkontakt zu initiieren. Zufälliges anfassen an Arm und Schulter als Anfang – das muss natürlich rüberkommen und nicht gezwungen. Dadurch baut ihr Hemmschwellen von Euch und der Frau ab und zeigt im weiteren Verlauf auch, dass ihr ein sexuelles Wesen seid und die Frau Euch nicht als Kumpel wahrnimmt. Gerade ABs haben hier sehr grosses Verbesserungspotential! Ausserdem kann man über die Körpersprache seinen sozialen Status unterstreichen! Ein Mann der verklemmt, die Arme an den Körper gepresst und die Beine aneinander dasteht, als entschuldige er sich für den Platz den er einnimmt, wirkt nicht wie ein Anführertyp! Auch wenn seine verbale Kommunikation das aussagt. Auch hektische Bewegungen oder zu schnelles, hohes und unsicheres Sprechen senken den eigenen Wert. Anführertypen haben kein Problem damit, breitbeinig und schultrig- dazustehen/sitzen und eventuell auch Leuten den Weg zu versperren. Sie lehnen sich zurück und _nicht_ vor! Sie lehnen sich nicht zu jemand hin um ihn besser zu verstehen – wenn er gehört werden will dann muss derjenige lauter sprechen! (auch eine Frau) Denn eure Zeit ist als Anführertyp kostbar und euren Respekt muss man sich verdienen. Genau dass müsst ihr mit Eurem Körper ausdrücken.

[Selbstbewusstsein]
Vielen mag jetzt das Männerbild, dass meiner Meinung nach erfolgreich bei Frauen ankommt, sehr arrogant, herablassend und überheblich erscheinen – oder kurzerhand unangemessen/ungerechtfertigt. Nun dazu sage ich folgendes: Das Meisste, was da draussen an Selbstbewusstsein vorhanden ist, ist ungerechtfertigt! Schaut Euch doch mal die Prolls an – nix in der Birne aber ne Fresse wie Oskar! [nicht Lafontaine *g*] Gerade Leute mit höherer Intelligenz und Bildungsstand neigen dazu, weniger selbstbewusst zu sein – eigentlich total paradox! Wenn ein Sonderschüler selbstbewusst sein darf, dann dürft ihr das allemal! Der erhoffte Effekt, wenn man sich welches aufzubaut ist groß – ein Nachteil quasi nicht existent. Wer seinen Samen weitergibt wird nicht gefragt, ob er mit falschem Selbstbewusstsein sich eine Partnerin ‚erschlichen‘ hat – so ähnlich wie die Sieger einer Schlacht die Geschichte schreiben.

[wie wichtig ist Aussehen]
nur kurze Aussage zu dem Dauerthema… Nochmal: Eine Frau muss ein Mann testen. Aussehen spielt eine Rolle – aber nur bis zu einem gewissen Grad und weit weniger als es für Männer eine Rolle spielt! Definieren wir einfach die Phase, in der eine Frau einen Mann als möglichen Partner ‚evaluiert‘ als ‚das Zeitfenster‘. Gutes Aussehen vergrössert lediglich dieses Zeitfenster – es bleibt jedoch keineswegs unendlich lange offen!! Auch wenn sich ein Brad Pitt einer Frau nicht als ‚richtiger Mann‘ zu erkennen gibt, wird er früher oder später abgeschossen – oder schlimmer: auf die Kumpelschine abgeschoben.

[von Casanovas und Schla***n]
Nochmal zur Wiederholung: die Anzahl der Sexualpartner wirkt antisymmetrisch zwischen den Geschlechtern auf den Sozialstatus: bei Männern steigt er mit der Anzahl (Playboy) und bei Frauen sinkt er (Schla***). Das hängt natürlich mit einer potentiell ungeklärten Schwangerschaft der Frau zusammen (DNA-Tests gibts nicht im Gehirn) und andererseits, dass es deswegen scherer ist, eine Frau zum erobern als einen Mann (der hat ja kein Risiko). Daher kommt auch in vielen Kulturen/Religionen eine verschrobene Einstellung zur Sexualität/vorehelichem Geschlechtsverkehr zustande. Auch hier gilt: die Frau soll noch ‚Jungfrau‘ sein – beim Mann ist das tendenziell egal…
Wenn man nun aufgreife, dass [heutzutage] 20% der Männer mit 80% der Frauen über einen bestimmten Zeitraum schlafen, dann wird deutlich, dass Frauen trotz der gesellschaftlichen Sanktionen gerne Sex haben – es jedoch nur wenige Männer verstehen, eine Frau für eine kurze Zeit vom gesellschaftlichen Druck zu befreien, indem sie ihr klarmachen, dass sie das Alphatier sind – und mit dem Alphatier Sex zu haben, das zählt natürlich nicht – mit dem hat jede Frau Sex, das ist kein Fremdgehen 😉
(dazu ein etwas böser Artikel hier: [5])
Hier noch meine persönliche Meinung: man darf Frauen nicht hassen, dass sie de facto eher auf ‚Arschlochtypen/Alphamänner‘ stehen – da können sie einfach nichts dafür, das diktiert ihnen die Natur. Ich hatte auch eine Phase, in der ich einen regelrechten Hass auf Frauen hatte, da diese sich beschweren, nur an Arschlochtypen zu geraten – dabei suchen sie eben unterbewusst genau diese.

[Hormone]
Noch ein Interessantes Detail aus der Tier- und Humaphysiologie Vorlesung (Bio-Nebenfach): Typisch männliches oder weibliches Verhalten wird bereits in der Schwangerschaft durch Einflussnahme von Testosteron auf den Gehirnaufbau des Fötus bestimmt. Sich also nicht den natürlichen Geschlechterrollen fügen zu wollen, wäre gewissermassen sogar ein Aufbäumen gegen die eigene Physiologie. Wissenschaftler vermuten, dass beispielsweise eine Stresssituation der Mutter und der damit verbundene Testosteronausstoß bei einem weiblichen Fötus, zu einer homosexuellen Orientierung führen kann. Eine lesbische Frau kann demnach also garnicht anders als lesbisch sein (gilt dann auch für Schwule und natürlich Heteros).

[Pickup]
Vielleicht haben manche davon gehört, falls nicht empfehle ich für Interessierte die Suche nach dem Begriff – zusammen mit ’seduction‘ und oder ‚pua‘. Einige meiner unten aufgelisteten URLs sind von dieser ‚Pickup-Community‘. Dabei handelt es sich um einen Verbund von Männern, welche erfolgreicher mit Frauen werden wollen. Ob die Methoden einem AB helfen – dass seh ich mittlerweile kritischer. Es _kann_ sein – aber viele Informationen sind oft widersprüchlich und amateurhaft auf spezielle Szenen zugeschnitten (im Club, sog. ‚Clubgame‘). Bis auf wenige Ausnahmen bleibt auch der naturwissenschaftliche Hintergrund aussen vor in den Diskussionen. Genau den benötogen aber streng logisch denkende Menschen – denn der Partnermarkt ist auf den ersten Blick alles andere als logisch! Wer sich dafür interessiert, der besorge sie z.B. Videos von ‚Mystery‘ – einem Guru der Szene. Er geht oft auf frühe menschliche Gesellschaften ein – wie diese unser heutiges Verhalten bestimmen.

[Zusammenfassung]
boah dazu hab ich jetzt doch kein Bock mehr :-) vlt mach ichs irgendwann … *g*

[URLs]
[1] http://ladderwiki.com/w/index.php/Origi … der_Theory
[2] http://www.iphpbb.com/board/ftopic-4059 … 3-545.html (depubliziert)
[3] http://www.youtube.com/watch?v=V7zkWFlGNag
[4] http://www.seduction-artists.de/forum/t … readid=789 (teilweise viele PU-Kürzel) (depubliziert)
[5] http://www.bristollair.com/inner-game/n … women.html (sensible Leute sollten das vlt nicht lesen 😉 )

dieser Link wird mit dem Hintergrundwissen dieses Posts plötzlich
recht nachvollziehbar: (an den geschilderten Umständen wird sich für mindestens 10^4 Jahre nichts ändern! Auch wenn das die ‚Expertin‘ darin anders sieht)
[6] http://www.singleboersen-vergleich.de/n … t-euch.htm

Zuletzt geändert von Betruger am 23.12.2007, 00:44, insgesamt 2-mal geändert.

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8 Kommentare zu “Gastbeitrag: Eine (bittere?) Wahrheit

  1. Ein sehr einseitiges Bild, das hier gezeichnet wird! Es gibt eine Menge Frauen, die keineswegs nur „Alphamänner/Anführertypen“ schätzen, sondern auch den stillen Philosophen, den Techi, den Nerd, den Außenseiter, den Nonkonformisten, der auf gesellschaftliche Statussymbole pfeifft! Und es gibt des Weiteren auch Frauen, die einem Mann, der wenig auf die Reihe kriegt, gerne helfen und deshalb mit ihm eine Partnerschaft eingehen.
    Und auch solche, die den ersten Schritt machen…. und sogar selber „eskalieren“!

    • Da muss ich leider zustimmen, obwohl dieser Blog – im Durchschnitt gesehen – deutlich differenzierter mit dem Thema Pick-Up umgeht als andere Seiten zum Thema. Nun ja, ein Gastbeitrag eben. Ich selbst werde in einigen Wochen 30 und bin HC+AB, da hat man einiges zu diesem Thema gelesen, da es in Sachen Partnersuche für Männer nunmal das Internet dominiert. Und allmählich empfinde ich gerade das auch als den vielleicht spannendsten Punkt daran: Wo bleibt eigentlich die weibliche Gegenbewegung? Nicht, dass ich die begrüßen würde – eher sollten wir das Gesamtproblem lösen, denn ich halte Pick-Up für das Symptom eines gesellschaftlichen Problems, das viel tiefer liegt. Uns fehlen die modernen Geschlechterrollen. Auch keine neue Erkenntnis, ich weiß, und den evolutionsbiologischen Anteil bezweifle ich nicht einmal. Nur könnten die Frauen im Grunde genauso argumentieren, es gibt doch für jede Taktik hier die passende Gegentaktik! Sie will UNBEDINGT jetzt mit IHM Kaffee trinken, weil sie ihn süß findet. Er registriert sie kaum. Die „forsche“ Aufforderung, „Lass uns doch noch in die Mensa gehen“, wäre da also der männlichen Psychologie – ganz unterbewusst ebenso – abträglich. Als ob Männer keine unterbewussten Prozesse hätten, auf welche sie bei Frauen anspringen. Ich glaube, DAS ist es, was viele – mich eingeschlossen – zunächst mal am Pick-Up so stört. Nicht die Behauptung, das solche Prozesse per se, existieren, sondern diese Einseitigkeit, dass quasi nur Frauen darüber verfügen und dementsprechend dem „ausgeliefert“ seien. Interessant allerdings, dass soetwas an sich hilflos und verzweifelt wirkendes wie Pick-Up dann nur oder fast nur von Männern betrieben wird. Unsere Probleme bei der Partnersuche scheinen subjektiv deutlich belastender zu sein, vermutlich, weil Frauen über die besseren Sozialnetze zur Abfederung verfügen (so las ich mal…). Naja, und was das Thema „Intelligente haben weniger Selbstbewusstsein“ betrifft, so finde ich das wenig paradox (auch wenn der eigentlich autor das nun wohl nicht lesen wird): Intelligente Menschen betreiben mehr Selbstreflexion, sehen mehr eigene Fehler und – hier wichtig – sind weniger bereit, ihr privates Glück auf Kosten anderer zu maximieren, so lange es ihnen nicht WIRKLICH dreckig geht. Nachvollzihbar, sehe auch ich so. Und ich verstehe was vom Thema. Diesen Blog hier mag ich irgendwie trotzdem, sonst würde ich garantiert nicht öfter mal reinschauen ;). Er hat, nun ja, „das gewisse Etwas“… In diesem Sinne @Dirk: Über Antwort freue ich mich, fand das letzte Mal sehr freundlich und konstruktiv! Liebe Grüße :)!

      • Hallo Ferdinand,

        vielen Dank für deinen Kommentar! Schön, dass dir mein Blog gefällt!

        Wo bleibt eigentlich die weibliche Gegenbewegung?

        Eine weibliche Gegenbewegung, die Frauen beibringt, wie sie Männer besser verführen können, würde ich sehr begrüßen. Dazu wird es aber nicht kommen (jedenfalls nicht im selben Umfang, einzelne weibliche PUAs gibt es durchaus), weil Frauen es nicht nötig haben. Weil sie in der Regel auch ohne irgendwas zu tun an einen Partner kommen können. Ich kann ihnen das aber gar nicht verübeln. Ich hatte mich ja auch im Leben nicht mit Pick-up beschäftigt, wenn ich auch so eine Freundin bekommen könnte.

        Als ob Männer keine unterbewussten Prozesse hätten, auf welche sie bei Frauen anspringen. Ich glaube, DAS ist es, was viele – mich eingeschlossen – zunächst mal am Pick-Up so stört. Nicht die Behauptung, das solche Prozesse per se, existieren, sondern diese Einseitigkeit, dass quasi nur Frauen darüber verfügen und dementsprechend dem „ausgeliefert“ seien.

        Selbstverständlich gibt es bei Männern genau so unterbewusste Prozesse. Der Unterschied zu den weiblichen ist, dass bei Männern die Optik einen deutlich größeren Anteil daran hat. Ich würde das aber nicht als „ausgeliefert sein“ bezeichnen. Wir sind ja auch nicht „dem Hunger ausgeliefert“, nur weil unbewusste Prozesse uns dazu bringen, regelmäßig Nahrung zu uns zu nehmen.
        Ein etwas forscheres Auftreten von Frauen halte ich übrigens gar nicht für so abträglich. Es bringt aber auch nicht viel, insbesondere wenn das Aussehen nicht passt.

        „Intelligente haben weniger Selbstbewusstsein“

        Intelligente haben weniger Sex und haben später ihr erstes Mal. Ob sie auch weniger selbstbewusst sind, weiß ich nicht. (Habe auf die Schnelle keine Studie dazu gefunden. Wer da mehr weiß, kann das gerne beitragen.) Über die Gründe dafür wird ja viel spekuliert. Ich vermute da eine Kausalkette der Art „Introvertiert und/oder geringe Sozialkompetenz -> Verbringt viel Zeit mit Lesen, Nachdenken, … und weniger mit Freunden, nimmt keine Drogen -> wird im Vergleich intelligenter, fällt in der Sozialkompetenz weiter zurück -> Softskills, die zum Verführen notwendig sind, fehlen“

  2. Hallo Dirk,

    Danke für deine Antwort, das ging ja mal echt fix 🙂 ! Tja, was soll ich da noch sagen – scheinbar liegen wir hier mit unseren Meinungen wirklich erfreulich dicht beieinander. Genau das ist der Hauptgrund, warum ich hier ganz gerne mal unterwegs bin: Neben den offenen Worten zum Thema wird durchaus auch mal relativiert und differenziert betrachtet, danke dafür. Das fehlt mir im PU, soweit ich mich da grob eingelesen habe (ausschließlich online), oftmals dann doch etwas. Was schade ist, denn würde diese Richtung weiträumiger so dargestellt wie hier und auf einer kleinen Hand voll anderer Seiten, hätte sie nicht nur einen besseren Ruf, sondern könnte potentiell wirklich zum gesellschaftlichen Fortschritt beitragen – zumindest ein bisschen. So wirkt die Darstellung vieler PUAs sehr einseitig, manipulativ und Begriffe wie „Game“ oder „Field-Report“, die man im harten Kern antrifft, tun dann ihr übriges. Klar stößt das auf Widerstand.
    Bei einer Kleinigkeit muss ich dann doch widersprechen ;). Frauen finden sicher leichter SEXUALPARTNER als Männer, was für deinen Blog mutmaßlich das Wesentliche ist. Wenn jedoch das Wort „Beziehung“ ins Spiel kommt – und dieses hast du gebraucht – wird es für Frauen ähnlich schwer. Wobei ich diesen Einwand dahingehend realtivieren möchte, dass dein und mein Beziehungsbegriff definitiv nicht deckungsgleich sind – ich bin da noch mehr der Romantik verfallen, kann aber natürlich nur theoretisch argumentieren. So betrachtet ist das Gemecker auf hohem Niveau. Das ungleiche Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen ABs rührt überdies mMn daher, dass auf eine eher kleine Zahl von Frauen eine im Verhältnis hohe Zahl von Männern kommt, die in Sachen Beziehungsanbahnung nicht erfolgreich sind (oben ist, glaube ich, von geschätzt 80% männlich zu 20% weiblich die Rede). In diesem Kontext hätten die verbleibenden 80% Frauen es dann sogar besonders schwer, eine wirklich dauerhafte Beziehung aufzubauen, da auf vier Frauen nur ein erfolgreicher Mann kommt. Gewagtes Zahlenspiel, ich weiß 😉 . Trotzdem, paradigmatisch betrachtet scheint mir was dran zu sein, lässt man die Werte mal Werte sein.
    Den Kommentar bezüglich Selbstbewusstsein und Intelligenz hatte ich sinngemäß aus dem Gastartikel übernommen. Du hast natürlich völlig Recht, eine Studie wäre hier interessant. Vielleicht schaue ich bei Gelegenheit mal, sollten Zeit und Motivation es erlauben. Deine sonstigen Überlegungen dazu halte ich für schlüssig. In diesem Sinne,

    Liebe Grüße!

    • Oha, ERGÄNZUNG: Begrüßen würde ich die weibliche Gegenbewegung (die wohl in der Tat ausbleiben wird) und auch die bereits vorhandene männliche durchaus – wenn denn beide anders, nämlich differenzierter kommuniziert würden. Dann könnten sich auch neue Geschlechterrollen formieren, wie eingangs gefordert. In der aktuellen Form passiert eben das gerade leider nicht.

      Sorry für den unschönen Doppelpost, eigentlich nicht meine Art und mutmaßlich der kleinen Uhrzeit geschuldet 😉 . Aber auch auf die Gefahr hin, dass der Punkt eh schon klar war – im Widerspruch stehen zu meinem Eingangspost wollte ich dann ja doch nicht…

    • Bei einer Kleinigkeit muss ich dann doch widersprechen😉. Frauen finden sicher leichter SEXUALPARTNER als Männer, was für deinen Blog mutmaßlich das Wesentliche ist. Wenn jedoch das Wort “Beziehung” ins Spiel kommt – und dieses hast du gebraucht – wird es für Frauen ähnlich schwer.

      Ich stimme dir zu, dass der Unterschied bei der „Beziehungssuche“ deutlich geringer ist als bei der „Sexpartnersuche“. Trotzdem meine ich, dass Frauen es im Mittel noch etwas leichter haben, eine Beziehung zu finden, als Männer. Viele Frauen, die in einer Beziehung leben, haben nichts weiter getan, als darauf zu warten, von einem Mann angesprochen zu werden. Gleichzeitig gibt es aber auch viele Frauen, denen es sehr schwer fällt, einen passenden Partner zu finden, die nie angesprochen werden, die sich bei Partnerbörsen anmelden und doch niemanden finden. Der Mittelwert sagt eben nichts über den Einzelfall aus.

      Ich würde jedoch das Thema „Wer hat es schwerer“ nicht zu sehr vertiefen. Das artet oft zu einem „Kampf der Geschlechter“ aus und bringt meistens nichts.

      • In diesem Fall: Volle Zustimmung in allen Punkten 😀 – glücklicherweise lässt das von mir gebrauchte Wort „ähnlich“ da ja den nötigen Spielraum 😉 . Und ja, das mit dem Geschlechterkampf stimmt leider. Speziell auch In der AB-Gemeinschaft viel zu oft zu beobachten…

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